16 March 2026, 10:44

Misty Copeland kontert Chalamets Kunst-Kritik mit atemberaubendem Oscar-Auftritt

Eine Ballerina in einem weißen Tutu und Ballettschuhen tanzt auf der Bühne, umgeben von einem Publikum, das sitzt und steht, und einem Hintergrundbild eines Schlosses.

Misty Copeland kontert Chalamets Kunst-Kritik mit atemberaubendem Oscar-Auftritt

Die Oscarverleihung 2026 bot einen besonderen Höhepunkt, als Misty Copeland die Bühne betrat. Ihr Auftritt folgte auf eine Kontroverse, die Schauspieler Timothée Chalamet ausgelöst hatte, indem er Ballett und Oper als "sterbende" Kunstformen bezeichnete. Die Kritik ließ nicht lange auf sich warten – Prominente aus Unterhaltung und Kultur meldeten sich zu Wort.

Der Streit begann während einer Variety- und CNN-Town-Hall-Veranstaltung, bei der Chalamet Ballett und Oper als veraltet abtat. Seine Äußerungen stießen auf sofortige Ablehnung, unter anderem von Copeland, die auf ihre 400-jährige kulturelle Bedeutung hinwies. Zudem verwies sie auf ihre eigene bahnbrechende Karriere: 2015 wurde sie als erste afroamerikanische Frau zur Primaballerina am American Ballet Theatre ernannt.

Bei den Oscars präsentierte Copeland eine mitreißende Choreografie zu I Lied to You aus dem Soundtrack von Sinners (auch bekannt als Blood & Sinners), begleitet von den Sängern Miles Caton und Raphael Saadiq. Der Film hatte gerade mit 16 Nominierungen einen Rekord aufgestellt. Copelands Auftritt überstrahlte Chalamet, der ebenfalls unter den Gästen war.

Die Debatte griff schnell um sich: Stars wie Doja Cat und Karla Sofía Gascón äußerten sich, ebenso wie Institutionen wie das Royal Ballet, die Metropolitan Opera und die Quizshow Jeopardy!. Selbst das Los Angeles Music Center mischte mit – und bot als Reaktion 20 Prozent Rabatt auf Ballettkarten für den Sommer an, Stichwort: "CHALAMET".

Copelands Performance entwickelte sich zu einem der meistdiskutierten Momente des Abends. Die Auseinandersetzung befeuerte zudem erneut die Diskussion über die Bedeutung klassischer Kunstformen in der modernen Kultur. Unterdessen blieb Sinners im Rampenlicht – als der Film mit den meisten Oscar-Nominierungen aller Zeiten.

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