26 March 2026, 20:35

Nahost-Konflikt belastet Immobilienmarkt: Preise drohen 2026 zu fallen

Alte Karte des Nahen Ostens mit einem Haus in der Mitte, gerahmt in einem klassischen Photo-Rahmen, umgeben von beschreibendem Text.

Nahost-Konflikt belastet Immobilienmarkt: Preise drohen 2026 zu fallen

Immobilienmarkt steht vor neuer Unsicherheit durch Nahost-Konflikt

Die Krise im Nahen Osten sendet Schockwellen durch die globale Wirtschaft und belastet den Immobilienmarkt mit frischer Unsicherheit. Nach drei Jahren stagnierender Preise setzen nun steigende Ölkosten und höhere Hypothekenzinsen die Branche zusätzlich unter Druck. Experten warnen, dass sich die Kaufbereitschaft und die Finanzierungskosten weiter verschlechtern könnten, falls sich die Spannungen zuspitzen.

Noch vor Ausbruch des Konflikts hatte der Immobilienmarkt über drei Jahre kaum Bewegung gezeigt. Die Preise blieben stabil, ohne klare Aufwärts- oder Abwärtstrends. Die ANZ Bank hatte ursprünglich ein moderates Plus von 2 Prozent für die Hauspreise im Jahr 2026 prognostiziert – bereits eine deutliche Absenkung gegenüber der früheren Erwartung von 5 Prozent.

Doch der Nahost-Konflikt hat seitdem die globalen Ölpreise in die Höhe getrieben und die Großhandelszinsen für Hypotheken steigen lassen. Kreditnehmer spüren bereits höhere Zinsbelastungen, selbst ohne eine offizielle Leitzinserhöhung. Wie Matthew Galt, leitender Volkswirt der ANZ, betont, untergräbt die Krise das Vertrauen der Käufer und schürt Inflationssorgen.

Die ANZ rechnet nun mit einem Rückgang der Hauspreise um 2 Prozent im Jahr 2026. Sollte sich der Konflikt hinziehen, könnte der Preisverfall noch stärker ausfallen. Geringere Haushaltszuversicht und steigende Kreditkosten werden voraussichtlich die Nachfrage belasten. Eine schnelle Lösung des Konflikts könnte jedoch dazu beitragen, den Markt früher zu stabilisieren.

Die Aussichten für die Immobilienpreise haben sich damit von einem leichten Anstieg zu einem erwarteten Rückgang gewandelt. Höhere Ölpreise und Hypothekenzinsen setzen Käufer unter Druck, während Inflationsängste die Lage zusätzlich verschärfen. Ohne ein baldiges Ende des Konflikts droht dem Immobilienmarkt im kommenden Jahr ein deutlicherer Einbruch.

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