NCAA-Turnier 2024: Warum kein perfektes Tippspiel mehr möglich scheint
Emil LangeNCAA-Turnier 2024: Warum kein perfektes Tippspiel mehr möglich scheint
Das NCAA-Basketballturnier 2024 hat bereits alle Träume von einem perfekten Tippspiel zunichtegemacht. Bisher ist es keinem einzigen Teilnehmer im ESPN Bracket Challenge gelungen, alle Spiele korrekt vorherzusagen. Angesichts von Wahrscheinlichkeiten zwischen 1 zu 9,2 Trilliarde und 1 zu 120 Milliarden bleibt der Traum von einer makellosen Bilanz von 63-0 weiterhin so unerreichbar wie eh und je.
Im Herrenturnier gab es nach dem überraschenden Sieg von Texas gegen den Favoriten Gonzaga am Samstag ein beinah vollständiges Aussterben der perfekten Tipps. Doch auch das Damenturnier hielt Überraschungen bereit – hier blieben nur noch eine Handvoll fehlerfreier Vorhersagen übrig.
Das Herrenturnier begann mit einer Dominanz der gesetzten Mannschaften: Alle 16 Top-Teams gewannen am Freitag, gefolgt von vier weiteren Siegen am Samstag. Diese frühe Serie hielt zunächst über 100 perfekte Tippspiele intakt – bis die als Außenseiter geltende University of Texas (Setzliste Platz 11) die Gonzaga Bulldogs (Platz 3) besiegte. Dieser Coup reduzierte die Zahl der makellosen Tipps im ESPN-Wettbewerb auf nur noch 22 und im offiziellen NCAA-Turnier auf 27.
Beim Damenturnier begannen die ersten Spiele mit 675.000 perfekten Tippspielen. Doch nach 14 Partien waren nur noch 1.500 übrig. Zwei Überraschungssiege – Virginia (Platz 10) gegen Georgia (Platz 7) und USC (Platz 9) gegen Clemson (Platz 8) – dezimierten die verbleibenden perfekten Vorhersagen weiter. Am Ende des Tages war ihre Zahl auf einen zweistelligen Bereich geschrumpft.
Trotz des Chaos hat bisher keine Universität, kein College und kein Einzelspieler in einem der beiden Turniere ein perfektes Tippspiel vorweisen können. Die verbliebenen Anwärter sehen sich nun mit noch unwahrscheinlicheren Chancen konfrontiert, je weiter der Wettbewerb fortschreitet.
Die Jagd nach dem perfekten Tippspiel trotzt weiterhin allen Herausforderern. Allein der Sieg von Texas löschte im Herrenturnier fast alle verbleibenden makellosen Prognosen aus. Mit dem Fortschreiten beider Turniere werden die Aussichten auf eine fehlerfreie Serie von Spiel zu Spiel geringer.






