Neobanken in der Schweiz boomen: Revolut führt mit 1,2 Millionen Kunden
Hannah RichterNeobanken in der Schweiz boomen: Revolut führt mit 1,2 Millionen Kunden
Neobanken verzeichnen in der Schweiz weiterhin rasantes Wachstum – mit fast 2,3 Millionen Kunden bis März 2026. Das entspricht etwa 25 Prozent der Landesbevölkerung. Der Sektor bleibt hart umkämpft, wobei sich einige zentrale Akteure die Marktführung teilen.
Revolut führt den Schweizer Neobanken-Markt mit geschätzten 1,2 Millionen Kunden an. Auf Platz zwei folgt Yuh mit rund 424.000 Nutzern, was einem Marktanteil von knapp 19 Prozent entspricht.
Neon belegt mit 251.000 Kunden und einem Anteil von 11 Prozent den dritten Platz. Wise folgt mit 183.000 Nutzern (8 Prozent Marktanteil). Zak und N26 halten jeweils 4 Prozent des Marktes – mit 83.000 bzw. 84.000 Kunden. Alpian, der kleinste der großen Anbieter, bedient 31.500 Kunden und kommt damit auf 1 Prozent Marktanteil.
Weltweit verwalten Neobanken mittlerweile 1,4 Milliarden Konten – das sind 19 Prozent aller Bankkonten. Die Schweiz liegt mit ihrer Nutzungsrate damit leicht über dem globalen Durchschnitt.
Der Schweizer Neobanken-Markt wächst dynamisch, wobei Revolut seine Spitzenposition klar behauptet. Kleinere Anbieter wie Alpian oder Zak sind zwar präsent, erreichen aber deutlich weniger Nutzer. Mit der fortschreitenden Digitalisierung des Bankwesens prägen diese Plattformen die Finanzdienstleistungen im Land nachhaltig um.






