Neue Ära der Viszeralchirurgie in Halle: Führungswechsel mit regionaler Strahlkraft
Emil LangeNeue Ära der Viszeralchirurgie in Halle: Führungswechsel mit regionaler Strahlkraft
Wechsel an der Spitze der Viszeralchirurgie am Martha-Maria-Krankenhaus Halle-Dölau
Am Martha-Maria-Krankenhaus Halle-Dölau hat ein bedeutender Führungswechsel in der Viszeralchirurgie stattgefunden. PD Dr. Daniel Schubert übernimmt nun die Leitung der neu zusammengeschlossenen, standortübergreifenden Abteilung, die die Krankenhäuser St. Elisabeth, St. Barbara und Martha-Maria umfasst. Die Übergabe erfolgt nach Jahren des Wachstums unter Dr. Uwe Rose, der sich nach über einem Jahrzehnt prägender Arbeit seit 2011 aus der operativen Führung zurückzieht.
Mit dem Wechsel wird erstmals in der Region eine chirurgische Abteilung über mehrere Krankenhausstandorte hinweg zusammengefasst. Unter der Leitung von Dr. Rose entwickelte sich die Einrichtung zu einem der größten Zentren für Viszeralchirurgie in Mitteldeutschland. Zu den Meilensteinen zählen der Aufbau der Gefäßchirurgie, die Erweiterung onkologischer Behandlungsangebote sowie die Gründung eines Darmkrebszentrums. Zudem führte das Team die robotergestützte Chirurgie in Sachsen-Anhalt ein und setzte früh Maßstäbe in den Bereichen viszerale, thorakale, gynäkologische und urologische Eingriffe.
Dr. Rose bleibt bis zu seinem Ruhestand als Leiter des Zentrums für Robotische Chirurgie und als Referenzchirurg engagiert. Der Krankenhaus-Geschäftsführer Jan Jakobitz würdigte die Verdienste sowohl von Dr. Rose als auch von Dr. Schubert während der Übergabe. Prof. Dr. Wolfgang Schütte hielt eine Rede, in der er die strategische Prägung der Abteilung durch Dr. Rose seit 2011 hervorhob.
Für die Zukunft skizzierte Dr. Tim-Ole Petersen, Ärztlicher Direktor des Krankenhauses, Pläne zur Weiterentwicklung der interdisziplinären Viszeralmedizin in Halle und im gesamten Bundesland.
Die neu formierte Abteilung ist nun eine der größten Einheiten für Viszeralchirurgie in Mitteldeutschland. PD Dr. Daniel Schubert übernimmt die Verantwortung für das erweiterte Team, während Dr. Uwe Roses Erbe unter anderem Innovationen in der Robotikchirurgie und spezialisierte Krebstherapien umfasst. Ziel der Fusion ist es, die chirurgische Versorgung in der gesamten Region zu stärken.