27 January 2026, 13:28

Neue Fed-Präsidenten prägen 2026 die US-Zinspolitik zwischen Falken und Tauben

Ein Plakat mit der Überschrift "Unter Präsident Bidens Inflation Reduction Act" in zwei Abschnitte unterteilt: Der obere Abschnitt enthält schwarzen Text auf einem weißen Hintergrund, der über die Auswirkungen des Gesetzes diskutiert, und der untere Abschnitt zeigt blaue und grüne Bilder, die diese Auswirkungen veranschaulichen.

Neue Fed-Präsidenten prägen 2026 die US-Zinspolitik zwischen Falken und Tauben

Vier neue regionale Präsidenten der US-Notenbank werden in diesem Jahr die Zinspolitik der USA mitgestalten. Zu der Gruppe gehören Lorie Logan, Beth Hammack, Anna Logan und Neel Kashkari, die jeweils unterschiedliche Positionen zu Inflation und Arbeitsmarkt vertreten. Ihre erste Sitzung findet in dieser Woche statt – eine Zinsänderung wird nicht erwartet.

Der Zinsausschuss der Federal Reserve begrüßt 2026 vier rotierende Mitglieder: Lorie Logan aus Dallas, Beth Hammack aus Cleveland, Anna Logan aus Philadelphia und Neel Kashkari aus Minneapolis. Ihr Einfluss wird auf die Probe gestellt, wenn die Fed am Dienstag zu ihrer ersten geldpolitischen Sitzung des Jahres zusammenkommt.

Sowohl Logan als auch Hammack haben Bedenken geäußert, dass die Inflation seit fünf Jahren über dem Zielwert von 2 % bleibt. Logan, bekannt für ihre restriktive Haltung ("Falkin"), deutete an, sie hätte sich gegen die Zinssenkung im Dezember ausgesprochen. Hammack, die in diesem Jahr möglicherweise die strengste Position vertritt, argumentiert, die Zinsen sollten erst gesenkt werden, wenn die Inflation sinkt oder der Arbeitsmarkt deutlich nachgibt.

Auf der anderen Seite wirkt Logan als diejenige mit der lockersten Haltung ("Taubin") in der Runde. Sie erwartet, dass die Inflation nachlässt, sich der Arbeitsmarkt stabilisiert und das Wachstum bei etwa 2 % bleibt – Bedingungen, die später im Jahr 2026 eine Zinssenkung ermöglichen könnten. Anleger bezeichnen Vertreter wie sie oft als "Tauben", weil sie der Beschäftigung Priorität einräumen, während Logan und Hammack als "Falken" gelten, die die Inflationsbekämpfung in den Vordergrund stellen.

Weder Logan noch Hammack scheinen kurzfristige Zinssenkungen zu befürworten, da sie befürchten, dies könnte die Konsumausgaben anheizen und die Preise weiter in die Höhe treiben. Die Prognose der Fed vom Dezember sieht ohnehin nur eine Senkung für 2026 vor – ein Zeichen für Zurückhaltung bei der Anpassung der Geldpolitik.

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Die erste Entscheidung des Ausschusses in diesem Jahr steht in dieser Woche an, wobei keine Zinsänderung erwartet wird. Das Kräfteverhältnis zwischen "Falken" und "Tauben" wird die künftigen Schritte prägen, während sich die Inflation und die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt weiter entfalten. Jede Kursänderung wird davon abhängen, wie diese neuen Mitglieder die wirtschaftliche Lage in den kommenden Monaten bewerten.

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