04 April 2026, 00:54

Neue Ölgemälde im Museo Dabawenyo zeigen Davaos bewegte Kolonialgeschichte

Ölgemälde mit dem Titel "Die Schlacht von San Juan de Gaztelugatxe", das eine Gruppe von Menschen zu Pferd in einer bergigen Landschaft mit Bäumen, Hügeln und einem bewölkten Himmel zeigt.

Neue Ölgemälde im Museo Dabawenyo zeigen Davaos bewegte Kolonialgeschichte

Zwei neue Ölgemälde auf Leinwand zieren nun das Museo Dabawenyo und zeigen prägende Augenblicke der frühen Geschichte Davao Citys. Die Werke mit den Titeln "Die Schlacht um Davao 1848" und "Oyangurens Landung auf Malipano Island" wurden im Rahmen einer feierlichen Übergabezeremonie im Museum offiziell überreicht. Pilar C. Braga, Vorsitzende der Davao Business and Arts Organisations Inc. (DBAOI), leitete die Schenkung gemeinsam mit dem Künstler an.

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Das erste Gemälde, "Die Schlacht um Davao 1848", hält den erbitterten Widerstand der Truppen Datu Bagos gegen die spanischen Soldaten unter Don José Oyanguren fest. Diese Auseinandersetzung markierte einen entscheidenden Moment im Kampf der Stadt gegen die koloniale Herrschaft. Das zweite Werk, "Oyangurens Landung auf Malipano Island", veranschaulicht die Ankunft Oyangurens auf der Insel Samal, wo er Bündnisse mit den lokalen Gemeinschaften suchte.

Im Namen des Museums nahm der kommissarische Leiter, Jason Arceo, die Kunstwerke entgegen. Braga betonte, dass die Ausstellungsstücke im Museo Dabawenyo der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und so ihr bildungspolitischer Wert gewahrt werde. Zudem hob sie die Rolle des Museums als zentrale Institution für die Bewahrung des kulturellen und historischen Erbes Davaos hervor.

Seit seiner Eröffnung am 24. März 2017 ist das Museum im ehemaligen Rathaus der Stadt untergebracht. Durch Ausstellungen, Bildungsprogramme und kulturelle Veranstaltungen bleibt es ein lebendiger Ort für das künstlerische und historische Vermächtnis der Stadt.

Die gespendeten Gemälde sind nun Teil der Dauerausstellung des Museo Dabawenyo. Sie bieten visuelle Einblicke in Davaos Vergangenheit und ermöglichen Besuchern ein tieferes Verständnis der kolonialzeitlichen Konflikte und Begegnungen in der Region. Das Museum bleibt seinem Auftrag verpflichtet, das reiche Erbe der Stadt zu schützen und zu präsentieren.

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