New York plant Abriss von 2.000 Sozialwohnungen in Chelsea – und verspricht Rückkehr
Hannah RichterNew York plant Abriss von 2.000 Sozialwohnungen in Chelsea – und verspricht Rückkehr
New York hat Pläne bekannt gegeben, zwei Wohnanlagen der städtischen Wohnungsbaugesellschaft NYCHA im Stadtteil Chelsea abzureißen und neu aufzubauen. Bei dem Projekt sollen 2.056 bestehende Wohneinheiten durch Tausende neue Apartments ersetzt werden. Laut Behörden wird den aktuellen Mietern eine Rückkehr in die neu errichteten Gebäude garantiert.
Im Mittelpunkt der Neuentwicklung stehen die veralteten Sozialwohnkomplexe Fulton Houses und Elliott-Chelsea Houses. Geplant ist der Bau von sechs neuen Hochhäusern an ihrer Stelle, die bis zu 3.500 Wohnungen umfassen sollen – aufgeteilt in geförderten und frei finanzierten Wohnraum.
Das Vorhaben ist zu einem zentralen Thema im Wahlkampf um die Nachfolge des US-Abgeordneten Jerry Nadler geworden. Die Kandidaten haben sich im Rahmen ihrer Kampagnen zu Fragen der Wohnraumpolitik geäußert. NYCHA betont, dass kein Mieter während der Umbaumaßnahmen seine Wohnung verlieren werde.
Nach Fertigstellung wird der neu gestaltete Komplex in Chelsea ein erweitertes Wohnungsangebot bieten. Die bisherigen NYCHA-Mieter ziehen in moderne Apartments im selben Viertel um. Das Projekt zählt zu den größten Umstrukturierungen im städtischen Sozialwohnungsbau der jüngeren Geschichte New Yorks.






