New Yorker Denkmal feiert arabischsprachige Schriftsteller des 19. Jahrhunderts
Hannah RichterNew Yorker Denkmal feiert arabischsprachige Schriftsteller des 19. Jahrhunderts
Neues Denkmal ehrt New Yorks früheste arabischsprachige Gemeinschaft
Am Donnerstag wurde ein neues Denkmal enthüllt, das an New Yorks früheste arabischsprachige Gemeinschaft erinnert. Die Installation in der Elizabeth H. Berger Plaza würdigt das literarische Erbe von Schriftstellern und Dichtern aus dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert.
Im Mittelpunkt des Denkmals steht eine dreidimensionale Skulptur in Form des arabischen Wortes al-qalam ("der Stift"). Die Künstlerin Sara Ouhaddou entwarf sie in einem abstrakten Alphabet, das zugleich die Zukunft und das kulturelle Erbe der Gemeinschaft symbolisiert. Die Skulptur ist mit Mosaiken verziert und trägt Gedenktafeln mit den Namen der geehrten Autoren.
Zwei geschwungene, mosaikverzierte Rückenlehnen ergänzen die bereits vorhandenen Steinbänke des Platzes. Auf ihnen sind Auszüge aus den Werken von neun Schriftstellern in Ouhaddous Kalligrafie zu sehen. Das Denkmal thematisiert zudem Übersetzung und die kulturelle Identität von Migranten.
Für ein interaktives Erlebnis entwickelte die Washington Street Historical Society eine Augmented-Reality-App. Besucher können damit die literarischen Passagen in Arabisch und Englisch lesen oder anhören.
Die Installation mit dem Titel "Al Qalam: Dichter im Park" ist nun eine dauerhafte Hommage im Financial District. Sie bewahrt das Andenken an New Yorks erste arabischsprachige Einwohner und ihren Beitrag zur Literatur. Die Augmented-Reality-Funktion macht ihre Werke einem breiteren Publikum zugänglich.






