New Yorks Bürgermeister plant PTET-Steuerkürzung – Unternehmen warnen vor Belastungen
Hannah RichterNew Yorks Bürgermeister plant PTET-Steuerkürzung – Unternehmen warnen vor Belastungen
New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani hat vorgeschlagen, die Steuergutschrift für Durchleitungsgesellschaften (Pass-Through Entity Tax, PTET) zu kürzen, um das wachsende Haushaltsdefizit der Stadt zu verringern. Der Plan stößt bei Wirtschaftsvertretern auf Kritik, die warnen, dass dies kleine und mittlere Unternehmen zusätzlich belasten könnte – viele von ihnen kämpfen bereits mit finanziellen Schwierigkeiten.
Die PTET-Steuergutschrift war ursprünglich als Umgehungslösung für die bundesweiten Obergrenzen bei Abzügen für staatliche und lokale Steuern (State and Local Tax Deductions, SALT) eingeführt worden. Seitdem nutzen sie vor allem kleine und mittlere Betriebe in der Stadt regelmäßig.
Der Vorschlag ist Teil eines umfassenderen Steuerpakets, das auch Erhöhungen bei Einkommen-, Grund- und Körperschaftssteuern vorsieht. Kritiker argumentieren, dass eine Streichung der Gutschrift jetzt die Wirtschaft in einer Phase der Unsicherheit weiter schwächen könnte. John Catsimatidis, CEO der Supermarktkette Gristedes, warnte, dass die Änderungen nicht nur Spitzenverdiener, sondern auch Mittelschichtangehörige und Kleinunternehmer treffen würden.
Aktuell diskutieren Politiker verschiedene Lösungsansätze für die Haushaltslücke. Ihre Entscheidungen könnten langfristig darüber entscheiden, ob New York für Unternehmen attraktiv bleibt. Wirtschaftsführer äußern Bedenken hinsichtlich der wirtschaftlichen Stabilität der Stadt und ihrer Fähigkeit, Betriebe zu halten, falls die Steuerlast weiter steigt.
Das Ergebnis dieses Vorhabens wird maßgeblich beeinflussen, wie Unternehmen mit steigenden Kosten und finanzieller Instabilität umgehen. Sollte die PTET-Gutschrift tatsächlich gekürzt werden, könnten viele Firmen in einem ohnehin schwierigen Wirtschaftsklima vor noch größeren Herausforderungen stehen. Die endgültige Entscheidung wird zeigen, ob die Stadt ihr Haushaltsdefizit ausgleichen kann, ohne gleichzeitig Unternehmen zu vertreiben.






