05 April 2026, 01:08

Nigerias Verkehrsminister tritt zurück – um Gouverneur zu werden

Ein Mann in einem schwarzen Anzug und Krawatte, der eine Brille trägt und mit einem Blumenkranz geschmückt ist, spricht in ein Mikrofon, während er eine Rede hält.

Nigerias Verkehrsminister tritt zurück – um Gouverneur zu werden

Saidu Alkali ist als Nigerias Verkehrsminister zurückgetreten, um für das Amt des Gouverneurs des Bundesstaates Gombe zu kandidieren. Sein Rücktritt erfolgt nach einer präsidialen Anweisung, die politische Amtsinhaber verpflichtet, ihr Amt zu verlassen, bevor sie bei Wahlen antreten. Der Schritt steht im Vorfeld der allgemeinen Wahlen 2027 an, bei denen in Kürze die Vorwahlen der Parteien bevorstehen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Alkali reichte seinen Rücktritt offiziell beim Präsidialamt ein, das den Erhalt bestätigte und ihm für seine Dienste dankte. Seine Entscheidung wurde von seinem Medien- und Öffentlichkeitsberater, Umar Alkali Jibril, bekannt gegeben. Der Rückzug des ehemaligen Ministers entspricht der Anordnung von Präsident Bola Tinubu vom März, die alle politischen Amtsträger, die ein Wahlamt anstreben, aufforderte, bis zum 31. März 2026 zurückzutreten.

Alkali ist nicht der Einzige, der die Regierung verlässt. Bis zum Stichtag hatten mindestens zwei weitere Minister ihr Amt niedergelegt, um sich an der Wahl zu beteiligen. Finanzminister Wale Edun und der ehemalige Bildungsminister Chukwu Okafor traten zurück, um bei den Wahlen 2027 anzutreten. Die Anordnung galt umfassend und umfasste Minister, Sonderberater und weitere präsidiale Mitarbeiter.

Die Rücktrittswelle spiegelt einen breiteren Trend wider: Regierungsvertreter bereiten sich auf die Vorwahlen ihrer Parteien vor. Da die Wahlen näher rücken, wird erwartet, dass in den kommenden Wochen weitere Amtsinhaber diesem Beispiel folgen.

Alkalis Ausscheiden hinterlässt eine Vakanz im Verkehrsministerium, während er sich auf seinen Wahlkampf für das Gouverneuramt konzentriert. Das Präsidialamt wird nun gemäß den verfassungsmäßigen Verfahren einen Nachfolger in Betracht ziehen. Sein Rücktritt markiert einen weiteren Schritt in der Umgestaltung von Tinubus Regierung im Vorfeld der Wahlen 2027.

Lesen Sie auch:

Quelle