Nischni Nowgorod plant riesige östliche Umgehungsstraße mit Wolga-Brücke bis 2030
Mila VoigtNischni Nowgorod plant riesige östliche Umgehungsstraße mit Wolga-Brücke bis 2030
Die Pläne für die Östliche Umgehungsstraße in Nischni Nowgorod haben eine wichtige Hürde genommen: Nach Abschluss der Vorbereitungsphase wurde das Projekt erfolgreich durch die staatliche Expertise geprüft. Die neue Trasse soll die Uferstraße am Grebnoi-Kanal mit der Bundesstraße M-7 im Raion Kstowo verbinden und wird in drei Abschnitten innerhalb der nächsten fünf bis sieben Jahre gebaut.
Die Hauptverwaltung für Straßenbau der Region Nischni Nowgorod begleitete die frühen Projektphasen. Die Unterlagen für die Vorbereitungsarbeiten wurden von der JSC DSC Awtoban und dem Institut für Bauwesen und Planung LLC erstellt. Noch 2023 soll ein Konzessionsvertrag für die Umgehungsstraße unterzeichnet werden.
Für die erste Bauphase lagen zwei private Konzessionsangebote vor. Weitere Gebote betrafen die zweite und dritte Phase, zu denen auch eine zukünftige Brücke über die Wolga gehört. Der offizielle Baubeginn erfolgte 2023, und wichtige Meilensteine sind bereits festgelegt:
Bis Mitte 2026 soll die Brücke über die Oka fertiggestellt sein. Der erste große Straßenabschnitt (Kilometer 0 bis 15) wird voraussichtlich bis Ende 2027 fertiggestellt. Die gesamten Bauarbeiten sollen fünf bis sieben Jahre in Anspruch nehmen.
Die Östliche Umgehungsstraße wird schließlich die Uferstraße am Grebnoi-Kanal mit der M-7 verbinden. Nach ihrer Vollendung entsteht eine neue Verkehrsachse durch den Raion Kstowo. Ob der Zeitplan eingehalten wird, hängt von der termingerechten Umsetzung der Bauvorhaben in den kommenden Jahren ab.






