05 April 2026, 02:35

NRW investiert 305 Millionen Euro in den Ausbau der S11 zwischen Köln und Bergisch Gladbach

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NRW investiert 305 Millionen Euro in den Ausbau der S11 zwischen Köln und Bergisch Gladbach

Nordrhein-Westfalen (NRW) investiert 305 Millionen Euro in den Ausbau der S11 zwischen Bergisch Gladbach und Köln

NRW stellt 305 Millionen Euro für die Erweiterung der S-Bahn-Linie S11 zwischen Bergisch Gladbach und Köln bereit. Das nun auf 836 Millionen Euro veranschlagte Projekt soll den Regionalverkehr durch schnellere und dichtere Verbindungen verbessern. Mit den kürzlich erteilten Planungsgenehmigungen sollen die Bauarbeiten kurz nach Ostern 2026 beginnen.

Der Ausbau der S11 umfasst mehrere zentrale Maßnahmen: Zwischen Köln-Dellbrück und Bergisch Gladbach entsteht ein zweites Gleis, der Bahnhof Bergisch Gladbach wird auf vier Bahnsteige erweitert. Zudem werden neue Haltepunkte wie Köln-Kalk West gebaut, und alle Stationen zwischen Köln-Holweide und Bergisch Gladbach werden barrierefrei ausgebaut. Im Rahmen der Gesamtmodernisierung der S-Bahn sind außerdem Mittelbahnsteige für den Kölner Hauptbahnhof und den Bahnhof Köln Messe/Deutz vorgesehen.

Die DB InfraGO kann nun mit der Ausschreibung von Bauaufträgen und der Planung von Streckensperrungen beginnen. Die erste größere Vollsperre ist direkt nach Ostern 2026 vorgesehen. Allerdings könnten Verzögerungen durch Konflikte mit anderen Projekten den ursprünglichen Fertigstellungstermin Anfang 2032 gefährden.

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Nach Abschluss der Arbeiten soll die S11 im 10-Minuten-Takt verkehren, in der Hauptverkehrszeit fast alle fünf Minuten. NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer geht davon aus, dass alle notwendigen Genehmigungen noch in diesem Sommer vorliegen werden. Der Bund hat bereits 531 Millionen Euro für das Projekt bewilligt, sodass die Gesamtfinanzierung bei 836 Millionen Euro liegt.

Die erweiterte S11 verspricht Pendlerinnen und Pendlern im Raum Köln und Bergisch Gladbach eine bessere Anbindung. Schnellere Verbindungen und eine höhere Kapazität sollen die wachsende Nachfrage bedienen. Wann der Ausbau jedoch vollständig abgeschlossen sein wird, bleibt vorerst ungewiss – die Koordination der Bauabläufe stellt weiterhin eine Herausforderung dar.

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