08 May 2026, 18:34

NRW kämpft für gleichen Mutterschutz für selbstständige Frauen in Deutschland

Ein Blatt mit einer Zeichnung von drei Frauen vor einem Gebäude, mit der Aufschrift "Frauenrechte: Ladies Take Your Own Choice, Polka und Mazurka" oben und unten.

NRW kämpft für gleichen Mutterschutz für selbstständige Frauen in Deutschland

Nordrhein-Westfalen setzt sich für besseren Mutterschutz für selbstständige Frauen in Deutschland ein

Jährlich bringen rund 27.000 Freiberuflerinnen und Unternehmerinnen in Deutschland Kinder zur Welt – ohne denselben Schutz wie angestellte Mütter. Die Landesregierung hat nun eine Bundesinitiative gestartet, gestützt durch eine Machbarkeitsstudie und breite politische Unterstützung.

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An Fahrt gewann die Kampagne, nachdem Wirtschaftsministerin Mona Neubaur (Grüne) erklärte, eine Schwangerschaft dürfe niemals als berufliches Risiko betrachtet werden. Ihre Äußerungen fielen zusammen mit detaillierten Reformvorschlägen der Westdeutschen Handwerkskammer (WHKT), deren Plan auf einer einmaligen Pauschalzahlung basiert, um entgangene Einnahmen während der Schutzfrist auszugleichen.

Die Landesregierung hatte wiederholt gesetzliche Änderungen gefordert, um diese Schutzlücke zu schließen. Um die Debatte voranzubringen, veranstaltete das Wirtschaftsministerium kürzlich eine Konferenz in Berlin. Politiker:innen, Wirtschaftsvertreter:innen und zivilgesellschaftliche Gruppen diskutierten dort, wie die Reformen in der Praxis umgesetzt werden könnten.

Der nächste Schritt folgt im Juli, wenn die Ergebnisse der landesfinanzierten Machbarkeitsstudie veröffentlicht werden. Die Untersuchung bildet die Grundlage für weitere Verhandlungen über die Umsetzung der geplanten Schutzmaßnahmen.

Sollten die Reformen beschlossen werden, wäre dies ein bedeutender Fortschritt für selbstständige Mütter in Deutschland. Die vorgeschlagene Pauschalleistung soll finanzielle Sicherheit während des Mutterschutzes gewährleisten und ihre Rechte denen von Angestellten angleichen. Die Ergebnisse der Juli-Studie werden entscheiden, ob die Initiative als bundesweites Gesetz vorankommt.

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