Oracle setzt KI gegen Finanzkriminalität ein – mit neuer Lucinity-Technologie
Emil LangeOracle setzt KI gegen Finanzkriminalität ein – mit neuer Lucinity-Technologie
Oracle erweitert seine Tools zur Bekämpfung von Finanzkriminalität um neue KI-gestützte Funktionen. Das Unternehmen hat die Rechte an einer Technologie des Anbieters Lucinity erworben.
Die neuen KI-Features werden in die Plattform Oracle Financial Crime and Compliance Management (FCCM) integriert. Sie sollen Ermittlungen beschleunigen, indem sie manuelle Aufgaben automatisieren, wichtige Details hervorheben und Analysten Handlungsempfehlungen für die nächsten Schritte geben. Zudem wird die Technologie Arbeitsabläufe koordinieren, um die Effizienz zu steigern.
Statt eigenständiger Lösungen wird Oracle diese KI-Agenten über seine einheitliche Unternehmensplattform bereitstellen. Die Ermittlungsfunktionen von Lucinity werden direkt in Oracle AI Investigator eingebettet und stärken so die Fähigkeit des Systems, Finanzkriminalitätsrisiken zu erkennen und darauf zu reagieren.
Die aktualisierte Plattform soll die Arbeitsbelastung von Compliance-Teams verringern. Gleichzeitig festigt sie Oracles FCCM-Portfolio, das Finanzinstituten bei der großangelegten Kriminalitätsprävention, der Erfüllung regulatorischer Pflichten und der Risikobewertung unterstützt. Die neuen Funktionen werden voraussichtlich innerhalb der nächsten zwölf Monate verfügbar sein.
Durch die Integration der KI-Technologie von Lucinity kann Oracle automatisiertere und reaktionsschnellere Lösungen zur Bekämpfung von Finanzkriminalität anbieten. Finanzinstitute, die die FCCM-Plattform nutzen, erhalten im Laufe des kommenden Jahres Zugang zu diesen Tools. Die Updates zielen darauf ab, manuelle Prozesse zu reduzieren und gleichzeitig die Risikoerkennung sowie das Compliance-Management zu verbessern.






