02 April 2026, 20:02

Osterreisen drohen teurer zu werden: Spritpreise auf Rekordniveau

Vollgestopfte Straße mit Lastwagen, Autos, Fußgängern, Laternen, Bannern, einem Turm, einer Attraktion, Bäumen und einem bewölkten Himmel.

Osterreisen drohen teurer zu werden: Spritpreise auf Rekordniveau

Osterreisen werden teurer: Spritpreise in Deutschland erreichen neue Rekordhöhen

Autofahrer in Deutschland müssen aktuell mit einigen der höchsten Spritkosten in Europa kämpfen – die Preise für Diesel und Benzin sind im vergangenen Jahr stark angestiegen. Der deutliche Anstieg belastet die Urlaubsplanung vieler Haushalte und zwingt sie, nach Wegen zu suchen, um unterwegs Kosten zu sparen.

Innerhalb der letzten zwölf Monate sind die Spritpreise in Deutschland deutlich geklettert. Super E5 stieg von etwa 1,82 Euro pro Liter auf 2,13 Euro bis zum 30. März 2026, während Diesel mit Rekordwerten von 2,32 Euro pro Liter zu Buche schlägt. Diese Entwicklungen liegen über dem EU-Durchschnitt, was unter anderem auf die Spannungen im Nahen Osten zurückzuführen ist. Zum Vergleich: In den Nachbarländern ist Tanken günstiger – in Luxemburg (1,70 Euro), Tschechien (1,69 Euro) sowie in Italien und Estland (jeweils 1,73 Euro).

Experten empfehlen mehrere Maßnahmen, um den Spritverbrauch zu senken. Leichteres Packen kann bis zu 0,3 Liter auf 100 Kilometer sparen, und das Entfernen von Dachträgern nach der Ankunft verbessert die Aerodynamik. Auch der richtige Reifendruck und die Nutzung von leichten Aluminium-Gasflaschen für Campingausrüstung helfen. Zudem lohnt es sich, Wasser- und Toilettentanks erst am Zielort zu befüllen, statt unnötiges Gewicht mitzuführen.

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Auch die Wahl des richtigen Kraftstoffs spielt eine Rolle. Der oft günstigere Biokraftstoff E10 eignet sich für die meisten modernen Ottomotoren. Wer abseits von Autobahnen oder an Raststätten tankt, profitiert zudem von niedrigeren Preisen. Eine vorab geplante Route und eine entspannte Fahrweise vermeiden aggressives Fahren, das unnötig Sprit verbraucht.

Deutsche Autofahrer zahlen an der Zapfsäule deutlich mehr als viele ihrer europäischen Nachbarn. Doch mit cleverer Planung und kleinen Anpassungen lassen sich die Kosten dennoch drücken. Ob durch effizienteres Packen oder die Wahl günstigerer Kraftstoffalternativen – die Einsparungen summieren sich und mildern so die Belastung durch die steigenden Preise an Ostern.

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