04 April 2026, 08:02

Otto Addo als ghanaischer Nationaltrainer nach Niederlagenserie entlassen

Ein Mann mit Headset, wahrscheinlich der Trainer der ghanaischen Nationalmannschaft, steht auf einem Fussballfeld in der Nähe eines Stadions und hält ein Objekt in der Hand, während im Hintergrund einige Personen zu sehen sind und der Himmel oben im Bild zu erkennen ist.

Otto Addo als ghanaischer Nationaltrainer nach Niederlagenserie entlassen

Der ghanaische Fußballverband (GFA) hat Nationaltrainer Otto Addo entlassen. Die Entscheidung fiel unmittelbar nach der 1:2-Niederlage Ghanas gegen Deutschland am 31. März 2023. Addo hatte die Mannschaft zwei Jahre lang geführt, stand aber nach einer Serie von Niederlagen zunehmend unter Druck.

Addo hatte Ghana erstmals als Interimstrainer während der WM 2022 in Katar übernommen. Die Mannschaft schied nach Unentschieden gegen Portugal und Südkorea sowie einer Niederlage gegen Uruguay bereits in der Vorrunde aus. Im März 2022 wurde er anschließend fest als Cheftrainer verpflichtet.

Vor dem Spiel gegen Deutschland hatte Ghana vier Partien in Folge verloren, darunter ein 0:2 gegen Japan, ein 0:1 gegen Südkorea und eine deutliche 1:5-Niederlage gegen Österreich. Trotz der schwachen Leistung blieb Addo nach dem Deutschland-Spiel trotzig und lobte die Einstellung und Mentalität seiner Spieler.

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Er räumte zwar Kritik an seiner Führung ein, betonte aber, dass dies zum Job gehöre. Addo, der als ehemaliger Bundesliga-Profi für Borussia Dortmund, den Hamburger SV und Mainz 05 gespielt hatte, hatte zuvor bereits über die Herausforderungen gesprochen, eine Nationalmannschaft zu trainieren.

Ghana bereitet sich nun auf die nächste WM vor, die 2026 in den USA, Kanada und Mexiko stattfinden wird. In der Vorrunde trifft die Mannschaft auf England, Kroatien und Panama.

Die Entscheidung des GFA lässt Ghana vor einem schwierigen WM-Turnier auf der Suche nach einem neuen Trainer zurück. Addos Abgang folgt auf vier Niederlagen in Serie und das frühe Ausscheiden bei der WM 2022. Die Mannschaft muss sich nun neu formieren, bevor sie 2026 auf England, Kroatien und Panama trifft.

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