Paris Jackson kämpft um Transparenz im Erbstreit um Michael Jacksons Milliarden-Nachlass
Mila VoigtParis Jackson kämpft um Transparenz im Erbstreit um Michael Jacksons Milliarden-Nachlass
Jahrelanger Rechtsstreit um Michael Jacksons Nachlass nimmt neue Wendung – Tochter Paris fordert mehr Transparenz
Der seit Jahren schwelende Rechtsstreit um den Nachlass von Michael Jackson hat eine neue Dimension erreicht: Seine Tochter Paris Jackson führt die Forderungen nach mehr Transparenz an. Im Mittelpunkt des Konflikts stehen finanzielle Entscheidungen und die Produktion eines bevorstehenden Biopics über den verstorbenen Popstar.
Der einst hochverschuldete Nachlass hat zwar inzwischen Milliarden erwirtschaftet – doch Paris und ihre Geschwister verlangen eine klarere Aufschlüsselung der Verwaltung.
Seit Michael Jacksons Tod im Jahr 2009 befindet sich sein Nachlass in der Nachlassabwicklung. Damals belief sich die Verschuldung auf rund 500 Millionen Dollar, und die Pleite drohte. Seither hat der Nachlass Milliarden eingespielt. Die Testamentsvollstrecker John Branca und John McClain erhielten bis Ende 2021 insgesamt 148 Millionen Dollar als Vergütung.
Paris Jackson hat wiederholt die Finanzgebarung des Nachlasses infrage gestellt, insbesondere im Zusammenhang mit dem anstehenden Biopic Michael. Bereits zuvor hatte sie den Film auf Instagram als "zuckerbeschichtet" und "unehrlich" kritisiert. Nun drängt sie gemeinsam mit ihren Geschwistern auf mehr Offenheit und zeitnahe Berichterstattung.
Die Anwälte des Nachlasses konterten im März in einer Eingabe und warfen Paris vor, sie inszeniere "Boulevard-Fotoauftritte" und "stolziere in Verhandlungsräume". Zudem bestreiten sie ihre Aussage, sie habe aus dem Nachlass etwa 65 Millionen Dollar erhalten. Unterdessen hat ein Richter Branca und McClain gestattet, ihre für 2025 geplante vollständige Rechnungslegung bis April 2027 zu verschieben – was ihnen mehr Zeit für die Vorlage der Ausgaben einräumt.
Trotz der juristischen Auseinandersetzungen bleibt der Starttermin des Biopics Michael vorerst unverändert. Details zum Budget des Films oder geplante Nachdrehs im Jahr 2025 wurden vom Nachlass jedoch nicht bekannt gegeben.
Die finanziellen Unterlagen des Nachlasses bleiben unter scharfem Blick, während Paris und ihre Geschwister ihren juristischen Druck aufrechterhalten. Zwar hat ein Richter einen Zeitplan für die Vorlage der Ausgabenberichte genehmigt, doch die Testamentsvollstrecker müssen ihre nächste vollständige Abrechnung erst in zwei Jahren einreichen. Der Streit offenbart die anhaltenden Spannungen zwischen der Familie Jackson und den Verwaltern des Vermächtnisses des verstorbenen Sängers.






