Parteiverratsverfahren gegen Abgeordnete Sapre bleibt in Madhya Pradesh ungelöst
Emil LangeParteiverratsverfahren gegen Abgeordnete Sapre bleibt in Madhya Pradesh ungelöst
Ein Parteiverratsverfahren gegen die Abgeordnete Nirmala Sapre bleibt in der Legislativversammlung von Madhya Pradesh ungelöst. Die Verzögerung hat die Aufmerksamkeit des Obersten Gerichtshofs des Bundesstaates auf sich gezogen, das nun eingreift, um eine schnellere Entscheidung voranzutreiben. Die Untätigkeit des Parlamentspräsidenten hat zu einer rechtlichen Prüfung der Einhaltung der vom Obersten Gerichtshof Indiens vorgegebenen Fristen geführt.
Der Oppositionsführer Umang Singhar hatte den Antrag gegen Sapre eingereicht und ihr Parteiverrat vorgeworfen. Die Angelegenheit liegt seit Monaten beim Parlamentspräsidenten zur Entscheidung, ohne dass eine formelle Anhörung abgeschlossen wäre. Die Überprüfung der Beweismittel ist noch immer nicht abgeschlossen.
Das Oberste Gericht von Madhya Pradesh hat kürzlich die anhaltende Verzögerung zur Kenntnis genommen und den Generalanwalt angewiesen, den Parlamentspräsidenten an die Richtlinien des Obersten Gerichtshofs zu erinnern. Diese sehen vor, dass über solche Fälle innerhalb von 90 Tagen nach Einreichung entschieden werden muss.
Trotz des rechtlichen Drucks hat der Parlamentspräsident bisher kein Urteil gefällt. Die gerichtliche Intervention unterstreicht die wachsende Besorgnis über die überzogene Bearbeitungsdauer in dieser politisch brisanten Angelegenheit.
Der Parlamentspräsident steht nun in der Pflicht, das Verfahren zu beschleunigen. Die vom Obersten Gerichtshof gesetzte 90-Tage-Frist ist längst überschritten, sodass der Fall in der Schwebe hängt. Weitere Verzögerungen könnten zusätzliche gerichtliche Maßnahmen nach sich ziehen, um die Einhaltung der festgelegten Fristen zu erzwingen.






