Patrice Bergeron formt als Mentor die nächste Bruins-Generation
Patrice Bergeron bleibt den Boston Bruins auch nach seinem Rücktritt 2023 eng verbunden. Der ehemalige Star, bekannt für seine Führungsqualitäten und sein Können, besucht mittlerweile regelmäßig die Mannschaftstrainings, um junge Spieler zu betreuen. Bei seinen jüngsten Einheiten in der Warrior Ice Arena konzentrierte er sich darauf, Stürmern wie Fraser Minten und Morgan Geekie zu helfen, ihr Spiel zu verfeinern.
Bergeron, sechsfacher Gewinner der Selke Trophy und Stanley-Cup-Champion von 2011, gibt sein Wissen nun an die nächste Generation weiter. Bei seinem letzten Besuch arbeitete er mit Minten und Geekie an Powerplay-Techniken und Bully-Strategien. Geekie bezeichnete Bergerons Einfluss später als prägend – insbesondere bei der Beherrschung der "Bumper"-Rolle im Überzahlspiel.
Fraser Minten, ein vielversprechendes junges Zentrum, bewundert offen Bergerons zweiseitiges Spiel. Der Rookie strebt danach, sich zu einem intelligenten, in beiden Spielhälften starken Akteur zu entwickeln – ganz nach dem Vorbild seines Mentors. Bergeron selbst teilt seine Zeit meanwhile zwischen Familie, Medienarbeit in Boston und diesen informellen Coaching-Einheiten auf.
Cheftrainer Marco Sturm sieht in Bergeron langfristig Potenzial für eine offizielle Trainertätigkeit. Allerdings räumte Sturm ein, dass der 39-Jährige derzeit "viel zu beschäftigt" sei, um formelle Aufgaben zu übernehmen. Bergeron, mit 1.040 Punkten drittbester Scorer der Bruins-Geschichte, bleibt eine hoch angesehene Persönlichkeit im Franchise.
Sein praktischer Ansatz zeigt bereits Wirkung bei Spielern wie Geekie und Minten. Zwar genießt Bergeron sein Leben nach der Karriere, doch seine gelegentliche Arbeit mit dem Team hält sein Erbe lebendig. Vielleicht kehrt er eines Tages in offizieller Funktion zu den Bruins zurück.






