05 May 2026, 08:02

Peaches schockt mit provokanter Show beim Donaufestival in Krems

Ein Mann in einem rosafarbenen Hoodie spielt eine Gitarre auf der Bühne eines Musikfestivals, umgeben von Metallstangen und anderen Gegenständen.

Peaches schockt mit provokanter Show beim Donaufestival in Krems

Peaches sorgt erneut für Furore – mit provokanter Show beim Donaufestival in Krems

Die Kanadierin hat einmal mehr Grenzen gesprengt: Beim Donaufestival in Krems setzte die erfahrene Künstlerin mit einer mutigen Performance neue Maßstäbe. Bekannt für ihre kompromisslose Feier des weiblichen Körpers und ihr Engagement für LGBTQ+-Rechte, elektrisierte sie das Publikum mit ihrem neuesten Auftritt. Seit fast drei Jahrzehnten stellt ihre Musik und Bühnenpräsenz gesellschaftliche Normen infrage – und das ungebrochen.

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Während des Konzerts klebte sich Peaches einen Schamhaar-Toupet über die Brustwarzen – eine Geste, die die Zuschauer zwischen Faszination und Schock schwanken ließ. Ein Mann mittleren Alters im Publikum wirkte sichtlich hin- und hergerissen, kaum fähig, seine Begeisterung zu verbergen. Die Aktion passt zu ihrer langjährigen Botschaft von körperlicher Selbstbestimmung, die sie einst auf den Punkt brachte: „Das ist mein Körper, meine Entscheidung, meine Titten.“

In der Pressemitteilung zu ihrem aktuellen Album wird sie als „postmenopausale Queer-Ikone“ bezeichnet – ein Titel, der ihren anhaltenden Einfluss unterstreicht. Seit ihrem Debüt 1998 mit „Fuck the Pain Away“ hat sie sich mit provokanten Hymnen wie „No Lube So Rude“ einen Namen gemacht. Ihre Musik verbindet Humor, Trotz und eine furchtlose Zelebrierung von Sexualität, stets verbunden mit dem Einsatz für mehr Sichtbarkeit der LGBTQ+-Community.

Ihr Auftritt in Krems zementiert Peaches’ Ruf als furchtlose Provokateurin. Mit ihrer Mischung aus Aktivismus und Popkultur fordert sie weltweit ihr Publikum heraus – und zeigt auch nach 26 Jahren des Tabubruchs keine Anzeichen von Ermüdung.

Quelle