Pferde vor dem Fast-Food-Restaurant: Warum ein Mann mit Kutsche abgewiesen wurde
Mila VoigtPferde vor dem Fast-Food-Restaurant: Warum ein Mann mit Kutsche abgewiesen wurde
Ein 53-jähriger Mann in Wyoming wurde in einer Fast-Food-Drive-in-Filiale abgewiesen, als er mit einem pferdegezogenen Wagen unterwegs war. Allen Hatch hatte in Powell haltgemacht, um Essen abzuholen, doch man teilte ihm mit, dass seine beiden Pferde, Coal und Onyx, die Drive-in-Spur nicht befahren dürften. Die Entscheidung sorgte seitdem für Kritik bei Anwohnern.
Hatch war auf dem Weg durch die Stadt, um Pferdefutter zu besorgen, als er mit seinem Wagen in die Drive-in-Spur einbog. Das Gefährt, das bis zu 18 Personen transportieren kann, wurde von zwei Pferden gezogen – dem 12-jährigen Coal und der 13-jährigen Onyx. Die Mitarbeiter teilten ihm umgehend mit, dass die Tiere aufgrund der Unternehmensrichtlinien nicht erlaubt seien.
Laut den Vorschriften des Restaurants sind Pferde in Drive-in-Spuren verboten, um mögliche Verschmutzungen zu vermeiden und weil die Angestellten nicht die Zeit hätten, danach aufzuräumen. Trotz Hatchs Erklärungen wurde er ohne weitere Diskussion aufgefordert, das Gelände zu verlassen.
Die Nachricht von dem Vorfall verbreitete sich schnell, und viele in Wyoming empfanden die Entscheidung als übertrieben starr. Kritiker argumentierten, dass die Regelung zwar praktisch sei, aber lokale Gepflogenheiten außer Acht lasse, wo pferdegezogene Transportmittel noch immer verbreitet seien.
Die Ablehnung hat die Spannungen zwischen Unternehmensrichtlinien und ländlichen Traditionen deutlich gemacht. Hatchs Erlebnis in der Drive-in-Filiale ist seitdem ein Gesprächsthema in der Region. Das Unternehmen hat bisher nicht auf die Kritik an der Handhabung der Situation reagiert.






