Philippinen einfrieren Preise für 196 Grundgüter bis April 2026
Das Handels- und Industrieministerium (DTI) hat eine Preissperre für 196 Grundgüter bis zum 17. April 2026 durchgesetzt. Die Maßnahme erfolgte nach Verhandlungen mit 17 großen Konzernen, darunter Nestlé Philippines und San Miguel Foods. Damit soll Verbrauchern in der aktuellen wirtschaftlichen Belastungsphase Schutz vor steigenden Kosten geboten werden.
Das DTI einigte sich mit Unternehmen wie Universal Robina Corp. sowie führenden Einzelhandelsketten darauf, geplante Preiserhöhungen vorerst auszusetzen. Produkte wie Sardinen in Dosen, Kaffee und Waschmittel bleiben somit vorläufig zu den bisherigen Preisen erhältlich. Die Unternehmen erklärten sich bereit, höhere Logistik- und Lagerkosten selbst zu tragen, statt sie an die Kundschaft weiterzugeben.
Nach geltenden Vorschriften greift eine 60-tägige Preissperre normalerweise nur bei einem offiziell erklärten Katastrophenzustand. Die Regierung prüft nun Gesetze wie das Preisgesetz, um künftig auch in Energiekrisen automatische Preisstopp-Regelungen zu ermöglichen. Einige Bürger zweifeln jedoch daran, ob die vorübergehende Maßnahme ausreichend Entlastung bringt.
Nach dem 17. April 2026 werden Experten die Marktentwicklung genau beobachten, um mögliche Instabilitäten früh zu erkennen. Verbraucher wurden aufgefordert, sich auf mögliche Preisanpassungen nach Ablauf der Schutzfrist vorzubereiten.
Die Preissperre umfasst ein breites Spektrum an Alltagsprodukten und bietet kurzfristige Entlastung angesichts der Inflation. Die beteiligten Unternehmen haben zugesagt, bis zum Stichtag auf Erhöhungen zu verzichten. Die Behörden werden die Marktlage nach Auslaufen der Vereinbarung im nächsten Jahr neu bewerten.






