Philippinen senken Fahrpreise und Mautgebühren für Pendler und Verkehrsarbeiter
Mila VoigtPhilippinen senken Fahrpreise und Mautgebühren für Pendler und Verkehrsarbeiter
Die philippinische Regierung hat neue Maßnahmen eingeführt, um die finanzielle Belastung für Verkehrsarbeiter und Pendler zu verringern. Zusätzliche Fördergelder, Fahrpreisermäßigungen und Mautentlastungen sollen Betroffenen helfen, die unter steigenden Spritkosten und wirtschaftlichem Druck leiden.
Präsident Ferdinand Marcos Jr. kündigte am 6. April 2026 den Start der Auszahlung direkter Finanzhilfen für Beschäftigte im Transportsektor an. Die nationale Regierung stellte dafür zusätzliche 1,28 Milliarden Philippinische Peso bereit, um Fahrer und Betreiber zu unterstützen, die mit stark gestiegenen Kraftstoffpreisen zu kämpfen haben.
Zudem trat eine 50-prozentige Fahrpreisermäßigung für Fahrgäste der LRT-2 und MRT-3 in Kraft. Von dieser Maßnahme profitieren voraussichtlich über 12 Millionen Pendler in der Metro Manila. Gleichzeitig werden in den Ballungsräumen Metro Manila, Metro Cebu und Metro Davao nun kostenlose Fahrten angeboten, um die Reisekosten weiter zu senken.
Zur Entlastung des Güter- und Personennahverkehrs wurde zudem eine vorübergehende Mautermäßigung verlängert. Jeepneys, Busse und Lebensmitteltransporter zahlen auf den wichtigsten Schnellstraßen Luzons reduzierte Gebühren. Darüber hinaus erheben Häfen ab dem 15. April für Fahrzeuge, die Agrargüter transportieren, nur noch einen symbolischen Roll-on/Roll-off-Terminalzuschlag von 1 Peso.
Verkehrsminister Giovanni Lopez wartet noch auf die Freigabe eines Sonderbudgets in Höhe von 1 Milliarde Peso. Diese Mittel sollen das Service-Vertragsprogramm für Fahrer öffentlicher Verkehrsmittel und deren Fahrgäste finanzieren.
Die kombinierten Maßnahmen zielen darauf ab, sowohl Verkehrsarbeitern als auch täglichen Pendlern sofortige Entlastung zu verschaffen. Mit Rabatten, kostenlosen Fahrten und finanzieller Unterstützung erhofft sich die Regierung eine spürbare Entlastung für die am stärksten von den wirtschaftlichen Herausforderungen betroffenen Gruppen.






