Pitbull-Attacke in Aurora: Frau kämpft nach brutalem Vorfall um ihr Leben
Hannah RichterPitbull-Attacke in Aurora: Frau kämpft nach brutalem Vorfall um ihr Leben
Eine Frau aus Aurora schwebt nach einem brutalen Angriff durch drei Pitbulls weiterhin in Lebensgefahr. Der Vorfall hat die Debatte über das aufgehobene rassenspezifische Hundeverbot der Stadt neu entfacht, das erst vor etwas mehr als einem Jahr außer Kraft gesetzt wurde.
Hilda Lorena Cifuentes erlitt schwere Verletzungen, als sie Gegenstände in der Nähe ihres Hauses transportierte. Nachbarn und Passanten konnten den Angriff schließlich stoppen, indem sie die Hunde mit Steinen beworfen.
Der Angriff ereignete sich, als Cifuentes Dinge zwischen ihrem Vorgarten und einem gemeinsamen Parkbereich hin- und hertrug. Die drei Hunde des Nachbarn entkamen und griffen sie an. Als der Angriff begann, war sie allein – er dauerte zwischen acht und zehn Minuten.
Eine obdachlose Frau, Brenda Chacon, versuchte zu helfen, konnte die Hunde aber nicht allein aufhalten. Schließlich schlossen sich andere an und vertrieben die Tiere, indem sie Steine warfen. Cifuentes erlitt schwere Verletzungen im Gesicht, an Armen, Beinen, Bauch und Kopf. Ärzte warnen, dass sie auf einem Auge erblinden und ihr linkes Bein möglicherweise amputiert werden könnte.
Die drei Hunde wurden später eingeschläfert. Cifuentes' Familie sammelt nun online Spenden, um die steigenden Arztkosten, Rehabilitationsmaßnahmen und Lebenshaltungskosten während ihrer langen Genesung zu decken. Gleichzeitig fordern sie Antworten vom Halter der Hunde.
Das frühere Pitbull-Verbot in Aurora war im Januar 2025 aufgehoben worden. Seither sind die Meinungen gespalten. Befürworter der Aufhebung verweisen auf erfolgreiche Vermittlungen und eine geringe Vorfallrate in der ersten Hälfte des Jahres 2025. Gegner hingegen weisen auf eine Zunahme von Hundebissen im folgenden Jahr hin, was einige Bürger und Stadträte dazu veranlasst hat, Anfang 2026 eine Wiedereinführung des Verbots zu fordern.
Die Initiative Stop Aurora Pit Bull Ban Team warnt davor, voreilige Schlüsse aus dem Vorfall zu ziehen. Stattdessen betonen sie verantwortungsvolle Haltung und richtige Erziehung als Schlüssel, um künftige Angriffe zu verhindern.
Cifuentes steht ein langer Genesungsweg bevor, möglicherweise mit bleibenden Schäden. Der Angriff hat die Diskussionen über Hundehaltungsgesetze in Aurora weiter verschärft.
Die Stadtverwaltung hat bisher keine politischen Änderungen angekündigt, doch der öffentliche Druck wächst. Die Familie sucht weiterhin nach finanzieller Unterstützung und fordert gleichzeitig Rechenschaft vom Hundehalter.






