02 April 2026, 18:36

Plymouths neues Verteidigungszentrum schafft 2.000 Top-Jobs am Royal Parade

Stadtpanorama-Ansicht vom Wasser aus mit Booten im Vordergrund und dem One World Trade Center im Hintergrund, umgeben von Bäumen und Wolken.

Plymouths neues Verteidigungszentrum schafft 2.000 Top-Jobs am Royal Parade

Neues Verteidigungszentrum eröffnet in Plymouth: 2.000 hochqualifizierte Arbeitsplätze am ehemaligen House-of-Fraser-Standort

In Plymouth entsteht am Royal Parade 40–46, dem früheren Standort des Kaufhauses House of Fraser, ein neues Verteidigungs- und Kompetenzzentrum des Rüstungskonzerns Babcock. Das Babcock Capability Centre soll bis zu 2.000 hochqualifizierte Arbeitsplätze in die Stadt bringen. Nach Angaben der Verantwortlichen wird der Standort die lokale Wirtschaft beleben und die Bemühungen um die städtebauliche Erneuerung Plymouths unterstützen.

Die Pläne für das Zentrum wurden erstmals 2025 im Rahmen einer größeren Initiative zur Kapazitätserweiterung des Marinearsenals Devonport bekannt gegeben. Durch die Verlegung sollen Flächen im Königlichen Marinestützpunkt Devonport für wachsende Programme des britischen Verteidigungsministeriums freigemacht werden. Gleichzeitig wird der Zuzug von Beschäftigten die Frequenz im Stadtzentrum erhöhen – ein Plus für Einzelhändler, Cafés und andere Betriebe.

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Harry Holt, Vorstandsvorsitzender von Babcock Nuclear, bezeichnete die Standortsicherung als wichtigen Meilenstein für das Projekt. Verteidigungsminister Lord Coaker betonte, die Investition festige Plymouths Rolle als nationales Zentrum für Verteidigung, Ingenieurswesen und Innovation. Der lokale Abgeordnete Luke Pollard wertete den Schritt als klares Bekenntnis zur Zukunft der Stadt – sowohl in puncto Wirtschaftsförderung als auch Verteidigungsindustrie.

Das neue Zentrum soll die Fähigkeiten Großbritanniens im Bereich kritischer Verteidigungsaufträge stärken. Zudem wird es das Wirtschaftswachstum beschleunigen, indem es das historische Gebäude am Royal Parade wiederbelebt und neue Chancen in der Region schafft.

Durch die Ansiedlung von Fachkräften und die Belebung des lokalen Handels zielt das Projekt auf nachhaltige wirtschaftliche Impulse ab. Gleichzeitig ermöglicht die Verlegung dem Marinestützpunkt Devonport, seine Verteidigungsoperationen ohne Platzengpässe auszubauen.

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