27 March 2026, 08:33

Portugals größter Batteriespeicher entsteht in Borba für saubere Energie

Liniengraph, der die erneuerbare Stromerzeugung in Zypern von 2010 bis 2022 zeigt, mit blauen und grünen Linien, die verschiedene erneuerbare Energiequellen und ihre jährliche Erzeugungsmenge darstellen.

Portugals größter Batteriespeicher entsteht in Borba für saubere Energie

In Borba, Portugal, beginnt bald der Bau eines neuen Batteriespeichersystems (BESS). Der unabhängige Energieerzeuger Akuo wird die Anlage mit einer Speicherkapazität von 2,75 Stunden in sein bestehendes 181-Megawatt-Solarkraftwerk Santas integrieren. Ziel des Projekts ist es, die Solarstromerzeugung in Zeiten mit hohem Bedarf zu verlagern.

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Das unter dem Namen SantasBAT geführte Vorhaben soll im zweiten Quartal 2027 fertiggestellt werden und erhält 15 Millionen Euro aus Portugals Aufbau- und Resilienzplan. Das in Frankreich ansässige Unternehmen Akuo hat bereits ähnliche Batteriespeicherprojekte auf Inseln wie Tonga, Martinique und Neukaledonien realisiert.

In den vergangenen zwölf Monaten hat Portugal eine Zunahme großangelegter Erneuerbare-Energien-Projekte verzeichnet. Unternehmen wie Sonnedix, Hyperion, Voltalia und NGEN haben vergleichbare Vorhaben in die Bauphase überführt. Zudem plant die Regierung eine neue Ausschreibung für großtechnische Energiespeicher – eine Reaktion auf den großflächigen Stromausfall auf der Iberischen Halbinsel im Jahr 2023.

Das SantasBAT-System wird Portugal dabei unterstützen, sein Ziel zu erreichen, bis 2030 85 Prozent des Energiebedarfs aus erneuerbaren Quellen zu decken. Durch die Speicherung überschüssiger Solarenergie macht das Projekt sauberen Strom in Spitzenlastzeiten zuverlässiger verfügbar.

Nach der Inbetriebnahme wird die SantasBAT-Anlage die portugiesischen Ausbaubestrebungen im Bereich erneuerbarer Energien vorantreiben. Die Fertigstellung 2027 wird die Speicherkapazität des nationalen Netzes deutlich erhöhen. Die Förderung aus dem Aufbau- und Resilienzplan unterstreicht das Engagement der Regierung, die Infrastruktur für saubere Energien weiter auszubauen.

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