03 May 2026, 10:32

Portugals Rentner kämpfen gegen hohe Lebenshaltungskosten – doch wer hilft?

Schwarze und weiße Zeichnung von Menschen, die auf einer Stadtstraße mit Gebäuden, Bäumen und einem klaren Himmel spazieren, mit der Beschriftung 'Portugiesische Kolonialarchitektur im 19. Jahrhundert' unten.

Portugals Rentner kämpfen gegen hohe Lebenshaltungskosten – doch wer hilft?

Portugals Rentner leiden unter steigenden Lebenshaltungskosten

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Die Rentner in Portugal kämpfen mit immer höheren Lebenshaltungskosten. Die Portugiesische Kommunistische Partei (PCP) hat nun als vorübergehende Lösung eine Erhöhung aller Renten und Sozialleistungen um 50 Euro ab dem 1. Juli vorgeschlagen. Führungskräfte verschiedener Parteien diskutieren derzeit, wie Rentner in der aktuellen Wirtschaftslage am besten unterstützt werden können.

PCP-Chef Paulo Raimundo forderte umgehende Maßnahmen, um Rentnern zu helfen, die mit steigenden Ausgaben konfrontiert sind. Der Plan seiner Partei sieht vor, alle Renten um 50 Euro anzuheben, wobei die Erhöhung später in künftige Anpassungen einfließen soll. Raimundo betonte, dass ältere Menschen besonders stark unter den gestiegenen Lebensmittelpreisen litten, was die Maßnahme dringend notwendig mache.

Ministerpräsident Luís Montenegro reagierte zurückhaltend und erklärte, es sei noch zu früh für eine dauerhafte Erhöhung der niedrigsten Renten. Allerdings ließ er die Möglichkeit einer weiteren Einmalzahlung offen – vorausgesetzt, die öffentlichen Finanzen erlauben dies. Seine Haltung steht im Kontrast zum früheren Vorschlag der Sozialistischen Partei (PS), die vorschlug, den diesjährigen Überschuss der Sozialversicherung zu nutzen, um höhere Rentenzahlungen langfristig zu sichern.

PS-Generalsekretär José Luís Carneiro forderte Montenegro auf, mehr Empathie für Bezieher von Mindestrenten zu zeigen. Die Debatte findet statt, während Rentner weiterhin unter der Inflation leiden und keine unmittelbare Entlastung in Sicht ist.

Die von der PCP vorgeschlagene Erhöhung um 50 Euro soll die finanzielle Belastung der Rentner lindern, bis umfassendere Reformen greifen. Die Diskussionen dauern an, wobei die Regierung kurzfristige Hilfen gegen langfristige Haushaltszwänge abwägt. Eine endgültige Entscheidung hängt von den verfügbaren Mitteln und einer politischen Einigung ab.

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