Potsdamer Platz wird autofrei und grüner – das große Redesign bis 2022
Mila VoigtPotsdamer Platz wird autofrei und grüner – das große Redesign bis 2022
Potsdamer Platz erhält radikales Redesign: Weniger Verkehr, mehr Grünflächen
Der Potsdamer Platz steht vor einem umfassenden Umbau, der den Autoverkehr reduzieren und mehr Grünflächen schaffen soll. Das von Brookfield Properties geleitete Projekt wird bis 2022 realisiert und kostet rund 200 Millionen Euro. Besucher hatten seit Langem weniger Autos und eine einladendere Atmosphäre an diesem zentralen Berliner Ort gefordert.
Neugestaltung mit Fokus auf Fußgänger und Natur Letzten Donnerstag präsentierte Brookfield Properties die Umbaupläne für den Potsdamer Platz. Das ehemalige Daimler-Gelände wird grundlegend verändert, darunter eine neue Fußgängerzone entlang der historischen Potsdamer Straße. Asphaltflächen weichen Natursteinpflaster, und es entstehen neue Außenbereiche für Gastronomie.
Ein großes Wasserspiel sowie ein Regenwassergarten bereichern das Konzept. Beide Elemente sollen mehr Natur in den urbanen Raum bringen. Gleichzeitig wird die Potsdamer Platz Arkaden-Passage stärker zu den umliegenden Straßen geöffnet, um die Erreichbarkeit zu verbessern.
Moderne Kommerz- und Freizeitflächen im Mittelpunkt Der Umbau sieht keine historischen oder kulturellen Einrichtungen in den neuen Flagship-Stores oder gehobenen Gastronomiebereichen vor. Stattdessen liegt der Fokus auf modernen Einkaufs- und Erholungszonen. In der Nähe ist bereits das Octagon am Leipziger Platz fertiggestellt worden – ein Zeichen für die Fortschritte in der Entwicklung des gesamten Viertels.
Fertigstellung für 2022 geplant Das 200-Millionen-Euro-Projekt soll bis 2022 abgeschlossen sein. Dann wird der Potsdamer Platz weniger vom Autoverkehr geprägt sein, mehr Grünflächen bieten und die Aufenthaltsqualität für Fußgänger deutlich verbessern. Die Veränderungen spiegeln sowohl die öffentlichen Wünsche als auch die Vision des Eigentümers wider: ein offenerer, nachhaltigerer Stadtraum.






