21 March 2026, 18:35

Prinz Edward und Sophie in der Kritik wegen lukrativer Stallvermietung in Bagshot Park

Eine historische Karte von London, England, die das Layout des House of Commons, eine vorgeschlagene Straße von Charing Cross bis Portland Place und ihre Verbindung zum Crown Estate in Marylebone Park zeigt, gedruckt auf altem Papier mit handgeschriebenem Text.

Einkommen aus royalem Besitz löst Empörung aus - Prinz Edward und Sophie in der Kritik wegen lukrativer Stallvermietung in Bagshot Park

Prinz Edward und Sophie, der Herzog und die Herzogin von Edinburgh, geraten wegen der Vermietung eines Anwesens in Bagshot Park in die Kritik. Medienberichten zufolge verdienten die beiden bis zu 150.000 Euro jährlich, indem sie einen ehemaligen Pferdestall auf ihrem Gelände untervermieteten. Kritiker argumentieren, dass die Einnahmen an die Crown Estate – und damit letztlich an den Steuerzahler – hätten fließen müssen.

Im Mittelpunkt der Kontroverse steht ein inzwischen leerstehendes Stallgebäude in Bagshot Park. Zu den früheren Mietern zählten unter anderem Ascot Underwriting und das Estate Office von Bagshot Park. Zwar wird das Anwesen nicht mehr vermietet, doch bleiben Fragen zu den früheren Erträgen offen.

1998 sicherte sich Prinz Edward einen 50-jährigen Pachtvertrag für das gesamte Anwesen – gegen eine jährliche Zahlung von nur 5.000 Pfund (etwa 5.750 Euro). Nach Renovierungsarbeiten verhandelte er später eine Verlängerung um 150 Jahre gegen eine einmalige Zahlung von fünf Millionen Pfund sowie eine geringe jährliche Gebühr. Die Vereinbarung erinnert an die Kritik an Prinz Andrews günstiger Miete für das Royal Lodge.

Der ehemalige Minister Norman Baker nannte die Regelung "skandalös" und bestand darauf, dass alle Einnahmen aus königlichem Besitz der Öffentlichkeit zugutekommen müssten. Die Royal-Experten Margaret Holder forderte das Rechnungsprüfungsausschuss des Unterhauses auf, die Pachtverträge genauer unter die Lupe zu nehmen. Der Ausschuss prüft bereits die Finanzierung der königlichen Residenzen, darunter auch Abkommen mit Familienmitgliedern.

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Die Debatte wirft erneut Fragen zu den Finanzen und Immobiliengeschäften des Königshauses auf. Die Untersuchung des Rechnungsprüfungsausschusses wird zeigen, ob Reformen notwendig sind. Der Pferdestall steht derzeit leer – doch die Fragen zu seiner früheren Nutzung und den erzielten Gewinnen bleiben bestehen.

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