Putin schafft Kinder-Einträge in alten russischen Reisepässen ab
Russlands Präsident Wladimir Putin hat ein neues Gesetz unterzeichnet, das die Möglichkeit abschafft, Kinderdaten in alte internationale Reisepässe eintragen zu lassen. Damit endet eine langjährige Praxis, die es Eltern erlaubte, die Angaben ihrer Kinder in die eigenen Reisedokumente aufnehmen zu lassen.
Das Gesetz ändert die bestehenden Vorschriften im Rahmen des Bundesgesetzes "Über die Ein- und Ausreise aus der Russischen Föderation". Bisher konnten Eltern in die fünf Jahre gültigen Pässe die Namen und Geburtsdaten ihrer Kinder eintragen lassen. Diese Option wurde nun von den Abgeordneten für veraltet erklärt.
Sämtliche rechtlichen Verweise auf die Anpassung alter Passformate für diesen Zweck wurden gestrichen. Die Entscheidung spiegelt den schrittweisen Ausstieg aus dem veralteten Pass-System wider, das zugunsten modernerer Formate abgelöst wird.
Die aktualisierten Regelungen treten am 1. Januar 2027 in Kraft. Ab 2027 wird es Eltern nicht mehr möglich sein, ihre Kinder in alte russische Reisepässe eintragen zu lassen. Die Änderung steht im Einklang mit umfassenderen Aktualisierungen der Reisedokumente und beseitigt veraltete gesetzliche Bestimmungen. Reisende müssen bei der Planung internationaler Trips die neuen Vorschriften beachten.






