26 April 2026, 06:34

Putin stärkt russische Animationsfilme mit neuem Fördergesetz

Ein unordentliches Zimmer im Museum der Russischen Föderation, das verschiedene Spielzeuge wie Puppen, Weihnachtsbäume und Gebäude zeigt, mit gerahmten Gegenständen an den Wänden und Deckenleuchten.

Putin stärkt russische Animationsfilme mit neuem Fördergesetz

Russlands Präsident Wladimir Putin hat ein neues Gesetz unterzeichnet, das die Förderung inländischer Animationsfilme stärken soll. Die Gesetzgebung folgt einem Präsidialerlass vom August 2023 und zielt darauf ab, die finanzielle Unterstützung für die Branche auszubauen. Sie führt mehrere zentrale Änderungen bei den Förderrichtlinien für Animationsstudios im ganzen Land ein.

Das Gesetz wurde von der Regierung nach Putins ursprünglichen Anweisungen aus dem Jahr 2023 ausgearbeitet. Es ermöglicht nun eine vollständige staatliche Finanzierung von bis zu 100 Prozent für die Produktion und den Vertrieb russischer Animationsfilme. Bisher war diese Höhe der Förderung nur für Realfilme für Kinder und Jugendliche vorgesehen, nicht jedoch für Animationsprojekte.

Eine weitere wichtige Neuerung schreibt vor, dass 20 Prozent der staatlichen Filmfördermittel gezielt in nationale Animationsprojekte fließen müssen. Das Kulturministerium wird die Förderbeträge auf Grundlage der verfügbaren staatlichen Mittel und priorisierter Themen festlegen.

Im Mai 2025 ordnete Putin zudem an, dass 10 Prozent der Einnahmen aus der Verteilung ausländischer Animationsfilme in Russland an den Filmfonds für die russische Animation abzuführen sind. Der Gesetzentwurf wurde offiziell am 5. Dezember 2025 in die Staatsduma eingebracht.

Die Maßnahmen sollen die Arbeitsbedingungen für heimische Studios verbessern, insbesondere da der Zugang zu ausländischen Märkten und Festivals weiterhin eingeschränkt bleibt.

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Das neue Gesetz erweitert die finanzielle Unterstützung für die russische Animationsbranche und deckt sowohl Produktions- als auch Vertriebskosten ab. Zudem lenkt es einen Teil der Erlöse aus ausländischen Filmveröffentlichungen in die heimische Industrie um. Die Änderungen treten unter der Aufsicht des Kulturministeriums in Kraft.

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