Qostanai halbiert Zahl der NEET-Jugendlichen durch gezielte Arbeitsförderung
Hannah RichterQostanai halbiert Zahl der NEET-Jugendlichen durch gezielte Arbeitsförderung
Anzahl junger Menschen ohne Arbeit, Ausbildung oder Schulplatz in der Region Qostanai stark gesunken
Die Zahl der NEET-Jugendlichen – also junger Menschen, die weder in Bildung, Beschäftigung noch in einer Berufsausbildung sind – in der Region Qostanai ist deutlich zurückgegangen. Bis Ende 2024 halbierte sich die Zahl im Vergleich zum Vorjahr. Die Behörden führen den Rückgang auf gezielte Ansprache und Arbeitsförderprogramme zurück.
2023 lag die NEET-Quote in der Region Qostanai bei 5,7 %, was 11.924 junge Menschen betraf. Besonders hoch war die Konzentration in der Regionalhauptstadt Qostanai sowie in anderen städtischen Gebieten und im Bezirk Qostanai.
Zu den Maßnahmen gegen das Problem gehörten Hausbesuche, Kampagnen in sozialen Medien und Kooperationen mit Bewährungshilfediensten. Zwischen Jugendressourcenzentren und Einrichtungen, die gefährdete Jugendliche unterstützen, wurden Memoranden unterzeichnet. Ziel war es, NEET-Betroffene mit staatlich geförderten Beschäftigungsprogrammen zu vernetzen.
Bis 2025 sank die Zahl der NEETs von 6.104 auf 3.330. Jobmessen erwiesen sich als das wirksamste Instrument, um dieser Gruppe Arbeitsplätze zu vermitteln. Im Laufe des Jahres wurden 16.301 Beratungen durchgeführt, davon 11.366 im Rahmen staatlicher Initiativen. Allein das Jugendressourcenzentrum führte Anfang 2025 3.691 Beratungsgespräche durch.
Trotz der Fortschritte weisen Beamte auf einen Mangel an spezialisierten Programmen hin, die speziell auf NEET-Jugendliche zugeschnitten sind.
Die Gruppe der NEETs in der Region hat sich deutlich verringert, wobei Jobmessen und direkte Ansprache eine Schlüsselrolle spielten. Beratungsangebote und staatliche Förderprogramme unterstützen weiterhin junge Menschen beim Einstieg ins Berufsleben. Dennoch bleiben gezielte Maßnahmen begrenzt – hier besteht noch Verbesserungspotenzial.






