27 March 2026, 04:38

Raubüberfall auf Starmer-Berater: Geheime Regierungsdaten auf gestohlenem Handy

Polizeiauto auf einer Straße mit zwei Helikopterpiloten und einem weiß verhüllten Gebäude im Hintergrund.

Raubüberfall auf Starmer-Berater: Geheime Regierungsdaten auf gestohlenem Handy

Stabschef von Labour-Chef Keir Starmer wird in London Opfer eines Raubüberfalls – gestohlenes Handy enthielt streng geheime Regierungsdaten

Morgan McSweeney, der Stabschef des Labour-Vorsitzenden Keir Starmer, wurde in der Belgrave Road im Londoner Stadtteil Pimlico Opfer eines Raubüberfalls, bei dem sein Handy gestohlen wurde. Auf dem Gerät befanden sich laut Berichten hochsensible Informationen über das gesamte Kabinett sowie vertrauliche Regierungsangelegenheiten.

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Die Ermittlungen zum Diebstahl gestalteten sich schwierig, nachdem McSweeney den Rettungskräften eine falsche Adresse genannt hatte: Die Polizei wurde irrtümlich in die Belgrave Street im Bezirk Tower Hamlets geschickt. Der Vorfall begann, als McSweeney den Räuber durch das dicht bebaute Viertel verfolgte. Gegenüber der Notrufzentrale (999) gab er später zu, dass das Handy über einen Ortungschip verfügte, wie aus einem von Scotland Yard veröffentlichten Gesprächsprotokoll hervorgeht. Die Verwirrung über den genauen Tatort könnte darauf zurückzuführen sein, dass er private Gärten mit öffentlichen Parks in dem belebten Wohngebiet verwechselt hatte.

An der Belgrave Road überwachen über 30 Türklingelkameras und Überwachungssysteme die Umgebung, doch es gibt keine Hinweise darauf, dass die Metropolitan Police in den vergangenen fünf Monaten gezielt versucht hat, diese Aufzeichnungen zu sichern oder auszuwerten. Aufgrund von Datenschutzbestimmungen dürften viele der relevanten Aufnahmen bereits gelöscht worden sein. Die Beamten wollen nun Kameras in der nahegelegenen Warwick Square und Eccleston Square prüfen, doch die Aussichten, verwertbare Beweise zu finden, gelten als gering.

Hätte McSweeney zum Zeitpunkt des Überfalls seine Position offenbart, wären sofort Antiterror-Ermittler und die Government Security Group (Regierungssicherheitsgruppe) alarmiert worden. Die Verzögerung bei der korrekten Ortsangabe und der mögliche Verlust von Überwachungsmaterial haben die Suche nach dem gestohlenen Gerät erheblich erschwert.

Das Handy enthielt äußerst sensible Daten, was Fragen nach den Sicherheitsvorkehrungen aufwirft. Solange das Gerät nicht schnellstmöglich geborgen wird, bleibt das Risiko eines Datenmissbrauchs bestehen. Die Polizei wertet zwar weiterhin verfügbares Filmmaterial aus, doch die Zeit und verfahrensbedingte Lücken haben die Chancen auf einen Durchbruch deutlich verringert.

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