Rebel Wilson vor Gericht: Verleumdungsklage erschüttert Filmproduktion The Deb
Mila VoigtRebel Wilson vor Gericht: Verleumdungsklage erschüttert Filmproduktion The Deb
Rebel Wilson sieht sich mit einer Verleumdungsklage der Hauptdarstellerin Charlotte MacInnes konfrontiert, die in dem Film The Deb die weibliche Hauptrolle spielt. Im Mittelpunkt des Verfahrens stehen Aussagen über einen Vorfall mit der Produzentin Amanda Ghost während der Dreharbeiten. Der ehemalige britische Vertreter Charles Collier bezeichnete den Rechtsstreit als einen „Frontalzusammenstoß“.
Der Konflikt eskalierte, nachdem Wilson behauptet hatte, MacInnes habe eine Beschwerde wegen sexueller Belästigung gegen Ghost eingereicht. MacInnes bestreitet dies und wirft Wilson vor, ihren Ruf geschädigt zu haben. Wilson hingegen besteht darauf, dass MacInnes ihr gegenüber geäußert habe, sich unwohl gefühlt zu haben, als sie im September 2023 mit Ghost in Badeanzügen gemeinsam in der Badewanne saß.
Collier, der früher Wilson vertrat, versuchte nach dem Badevorfall zwischen Wilson und Ghost zu vermitteln. Er hielt Ghosts Verhalten für unprofessionell und versuchte sogar, eine „Ethik-Klausel“ in ihren Produzentenvertrag aufzunehmen. Zudem riet er Wilson, sich an Danny Cohen, den Präsidenten von Access Entertainment, zu wenden, um den Konflikt beizulegen.
Während der intensiven Dreharbeiten zu The Deb ermutigte Collier Wilson, starke Führung zu zeigen. Der Prozess wird nun vor Richterin Elizabeth Raper verhandelt. Am letzten Verhandlungstag erschien Wilson umgeben von Unterstützern im Gerichtssaal.
Der Fall dreht sich um widersprüchliche Schilderungen des Badevorfalls und seiner Folgen. MacInnes argumentiert, Wilsons Aussagen hätten ihrer Karriere geschadet, während Wilson betont, sie habe lediglich die Bedenken von MacInnes wiedergegeben. Die Entscheidung des Gerichts wird zeigen, ob Wilsons Äußerungen als verleumderisch einzustufen sind.






