Rebel Wilson vor Gericht: Verleumdungsklage wegen Instagram-Posts eskaliert
Hannah RichterRebel Wilson vor Gericht: Verleumdungsklage wegen Instagram-Posts eskaliert
Rebel Wilson steht wegen Verleumdung vor Gericht, nachdem sie von zwei Frauen und zwei Filmproduzenten verklagt wurde. Im Mittelpunkt des Verfahrens stehen Aussagen, die sie auf Instagram über sexuelle Belästigung und berufliches Fehlverhalten gemacht hatte. Der auf neun Tage angesetzte Prozess wird live auf YouTube übertragen.
An der Klage beteiligt ist Charlotte MacInnes, die Wilson vorwirft, ihren Ruf durch falsche Anschuldigungen geschädigt zu haben. MacInnes' Anwältin Sue Chrysanthou bezeichnete Wilson als "Tyrannin", die ihre Mandantin im Internet "verunglimpft" habe. Wilson hatte behauptet, MacInnes habe sie während eines Badevorfalls im Jahr 2023 in Gegenwart von Amanda Ghost in eine unangenehme Situation gebracht. Ghost soll damals eine allergische Reaktion auf kaltes Wasser erlitten haben.
MacInnes weist die Vorwürfe zurück und wirft Wilson vor, Geschichten über sie erfunden zu haben. Auch die Andeutung Wilsons, Ghost habe ihr im Gegenzug für den Verzicht auf eine Beschwerde Karrierechancen angeboten, bestreitet sie entschlossen.
In einem separaten Verleumdungsverfahren klagen Amanda Ghost sowie die Produzenten Gregor Cameron und Vince Holden gegen Wilson. Sie werfen ihr vor, sie in sozialen Medien fälschlich der Belästigung und Untreue bezichtigt zu haben.
Im Prozess wird geprüft, inwieweit Wilsons öffentliche Äußerungen die Reputation der Kläger beeinträchtigt haben. Das Urteil wird zeigen, ob ihre Posts verleumderisch waren und ob Schadensersatz gezahlt werden muss. Die Verhandlung bleibt über YouTube für die Öffentlichkeit zugänglich.






