24 April 2026, 04:01

Reza Pahlavi fordert in Berlin härteren Kurs gegen Irans Regierung

Ayatollah Ali Khamenei, Oberster Führer von Iran, sitzt an einem Schreibtisch und schreibt auf Papier mit einem Stift, mit einem Bücherregal voller Bücher dahinter.

Reza Pahlavi fordert in Berlin härteren Kurs gegen Irans Regierung

Reza Pahlavi, der im Exil lebende Sohn des letzten Schahs von Iran, hat Berlin besucht, um die europäische Staatengemeinschaft zu einem härteren Vorgehen gegen die Regierung in Teheran aufzufordern. Während seines Aufenthalts kritisierte er die aktuelle Politik scharf und forderte einen Kurswechsel weg von der Diplomatie mit den Machthabern Irans.

Pahlavi, der in den USA lebt, warnte, dass Europas Umgang mit Iran dessen eigenen Einfluss untergrabe. Er behauptete, kein diplomatisches Abkommen könne die von dem aktuellen Regime ausgehenden Bedrohungen lösen. Stattdessen plädierte er für einen grundlegenden Wandel in der iranischen Führung.

In Berlin richtete er sich direkt an deutsche und europäische Vertreter. Seine Botschaft: Die Herrscher in Teheran würden die von ihnen selbst verursachten Krisen niemals beheben. Sein Appell zu schärferen Maßnahmen fällt in eine Phase, in der er sich zunehmend als Übergangsfigur innerhalb der iranischen Oppositionsbewegung positioniert.

Doch Pahlavis Rolle bleibt umstritten. Während einige Oppositionsgruppen seine Vision unterstützen, stellen andere seine Führungsqualitäten infrage. Trotzdem drängt er weiterhin westliche Regierungen, ihre Politik der Beschwichtigung aufzugeben.

Sein Besuch unterstreicht die wachsenden Spannungen um die Zukunft Irans. Seine Forderungen nach einer härteren Gangart setzen Deutschland und Europa unter Druck, ihre Strategie zu überdenken. Die Debatte darüber, wie mit dem Regime in Teheran umzugehen ist, wird in den kommenden Monaten voraussichtlich an Schärfe gewinnen.

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