30 April 2026, 06:34

Russische Meeresfrüchte-Exporteure kämpfen mit hohen brasilianischen Einfuhrzöllen

Ein Fischmarkt-Vitrinenregal mit verschiedenen Fischsorten auf Eis, die in Tabletts mit Preisschildern angeordnet sind, und Kartons im Hintergrund.

Russische Meeresfrüchte-Exporteure kämpfen mit hohen brasilianischen Einfuhrzöllen

Russische Meeresfrüchte-Exporteure sehen sich in Brasilien mit Herausforderungen durch hohe Einfuhrzölle konfrontiert. Bei einem kürzlichen Online-Treffen am 29. April wurden Möglichkeiten erörtert, den Handel zwischen beiden Ländern zu stärken. An den Gesprächen beteiligten sich wichtige Branchenvertreter, darunter der Verband der Fischereiflotteneigner (AFFO).

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Brasilien hat sich zu einem wachsenden Absatzmarkt für russische Meeresprodukte entwickelt – mittlerweile exportieren über 60 neue Hersteller dorthin. Gefragte Waren sind unter anderem Tiefkühlfisch, Alaska-Seelachs-Filets, Surimi und aus Kabeljau hergestellter Klippfisch. Doch hohe Zölle – 10 Prozent auf Seelachs- und Lachsfilets sowie 16 Prozent auf Dosenerzeugnisse – bremsen den Handel aus.

Während des Treffens wurde über vorläufige bilaterale Abkommen diskutiert, um zollfreie Importe für staatliche Aufträge zu ermöglichen. Einige Länder, darunter MERCOSUR-Mitglieder und Chile, profitieren bereits von Nullzöllen auf Meeresfrüchte-Exporte nach Brasilien. Russische Exporteure streben nun ähnliche Vorteile an, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Im Mittelpunkt der Gespräche standen langfristige Strategien zur Vertiefung der Zusammenarbeit. Beide Seiten erkannten das Potenzial Brasiliens als wichtigen Absatzmarkt für russische weiterverarbeitete Meeresprodukte. Das Treffen unterstrich die Notwendigkeit gesenkter Zölle, um die russischen Meeresfrüchte-Exporte nach Brasilien auszuweiten. Vorläufige Handelsvereinbarungen und Verhandlungen könnten bessere Konditionen sichern. Bei Erfolg könnten diese Maßnahmen russischen Herstellern neue Chancen auf dem brasilianischen Markt eröffnen.

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