Russische Skyrunnerinnen begeistern mit Rekordleistungen und Mut am Elbrus
Lina SeidelRussische Skyrunnerinnen begeistern mit Rekordleistungen und Mut am Elbrus
Russische Athletinnen sorgen in dieser Saison bei internationalen Skyrunning-Wettkämpfen für Schlagzeilen. Svetlana Nurmuhametova feierte Siege in Malaysia und Japan, während Anastasia Rubtsova ein anspruchsvolles Rennen am Elbrus trotz einer Schwangerschaft im fünften Monat erfolgreich absolvierte. Beide Leistungen haben in der Szene für Aufsehen gesorgt.
Svetlana Nurmuhametova sicherte sich den ersten Platz beim Kailas Penang Skyrace in Malaysia, einem Rennen der World-Cup-Serie. Dieser Erfolg trug dazu bei, dass sie in Russland den Titel Meisterin des Sports erhielt. Zuvor hatte sie bereits den fünften Platz beim UEDA Skyrace in Japan belegt – einem weiteren hochkarätigen World-Cup-Wettbewerb.
Unterdessen nahmen über 200 Sportlerinnen und Sportler am Aufstiegsrennen am Elbrus teil, das einen Höhenunterschied von 1.000 Metern innerhalb einer strengen Zeitgrenze von zwei Stunden vorsah. Darunter war auch Anastasia Rubtsova, die den Elbrus Vertical Kilometer in 1 Stunde, 9 Minuten und 9 Sekunden bewältigte. Trotz ihrer Schwangerschaft im fünften Monat erreichte sie unter den Frauen den 15. Platz in diesem anspruchsvollen Wettbewerb.
Nurmuhametovas Erfolge festigen ihre Position in der weltweiten Skyrunning-Elite, mit Top-Fünf-Platzierungen bei zwei World-Cup-Etappen. Rubtsovas Teilnahme am Elbrus-Rennen unter diesen besonderen Umständen hat ebenfalls beeindruckt. Beide Athletinnen haben in diesem Jahr bei hochklassigen Wettbewerben Ausdauer und Können unter Beweis gestellt.






