02 May 2026, 06:33

Russland führt Pflicht-Kennzeichnung für Baumaterialien ein – Preise steigen ab 2026

Nahaufnahme eines Metallschilds auf einem Gebäude mit der Aufschrift "Vulkan-Gießerei".

Russland führt Pflicht-Kennzeichnung für Baumaterialien ein – Preise steigen ab 2026

Russland verschärft die Kontrollen über Baumaterialien mit einem neuen Pflicht-Kennzeichnungssystem. Ab dem 1. Mai 2026 dürfen bestimmte Produkte nur noch verkauft werden, wenn sie einen digitalen Tracking-Code im Rahmen des Chestny Znak-Programms tragen. Die Maßnahme soll den Markt regulieren, wird aber voraussichtlich die Kosten für Bauherren und Käufer gleichermaßen in die Höhe treiben.

Die erste Stufe der Beschränkungen tritt am 1. Mai 2026 in Kraft. Materialien wie Zement, Gips, Trockenmischungen, Montageschäume und Dichtstoffe benötigen dann digitale Etiketten, um legal vertrieben werden zu dürfen. Betroffen sind auch Gipskartonplatten, OSB-Platten, Spanplatten, Wellbleche, Metallverkleidungen sowie Fassadenplatten, Porenbetonsteine, Mineralwolldämmungen und Dachbaustoffe.

Eine zweite Phase folgt am 1. Dezember 2026. Ab diesem Zeitpunkt müssen Lieferanten, Einzelhändler und Großhändler alle Verkaufsdaten an das Chestny Znak-System melden. Die Pflicht bedeutet zusätzlichen bürokratischen Aufwand für Unternehmen, die sich bereits an die neuen Vorschriften anpassen müssen.

Branchenkenner warnen, dass die Einhaltung der Vorgaben mit Kosten verbunden sein wird. Die Umsetzung der Kennzeichnung und Nachverfolgung wird die Materialpreise steigen lassen und damit zu weiteren Erhöhungen der Baukosten führen.

Das Etikettierungssystem betrifft eine breite Palette grundlegender Baumaterialien. Unternehmen haben bis Mai 2026 Zeit, sich auf das anfängliche Verbot nicht gekennzeichneter Waren vorzubereiten. Höhere Materialkosten sind damit unvermeidbar und werden in den kommenden Jahren sowohl Fachleute als auch Verbraucher belasten.

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