Russland startet bundesweite Umfrage zur Ermittlung des Fachkräftebedarfs
Hannah RichterRussland startet bundesweite Umfrage zur Ermittlung des Fachkräftebedarfs
Bundesweite Arbeitgeberbefragung gestartet, um Arbeitskräftenachfrage in Russlands Schlüsselbranchen zu ermitteln
Eine landesweite Umfrage unter Arbeitgebern ist angelaufen, um den Personalbedarf in den wichtigsten Wirtschaftssektoren Russlands zu analysieren. Die Initiative, organisiert vom Arbeitsvermittlungszentrum der Region Magadan, zielt darauf ab, die Ausbildung stärker an den Erfordernissen des Arbeitsmarktes auszurichten. Die Ergebnisse werden direkt die staatlich finanzierten Studienplätze an Hochschulen sowie die berufliche Aus- und Weiterbildung beeinflussen.
Die Befragung läuft vom 1. April bis 1. Juni 2026 unter der Aufsicht des russischen Arbeitsministeriums. Arbeitgeber sind aufgerufen, ihren Personalbedarf über eine digitale Plattform des GesamtRussischen Wissenschaftlichen Forschungsinstituts für Arbeit (WNII Truda) zu melden.
Die Ergebnisse bestimmen die Aufnahmekapazitäten für Hochschulen und berufliche Fachschulen. Durch die Identifizierung gefragter Qualifikationen soll die Umfrage dazu beitragen, Fachkräfte in Bereichen mit Engpässen gezielt auszubilden. Die erhobenen Daten helfen sicherzustellen, dass Bildungsprogramme den tatsächlichen Anforderungen der Wirtschaft entsprechen.
Die Umfrageergebnisse fließen in die Vergabe staatlich finanzierter Studienplätze für das kommende akademische Jahr ein. Bildungseinrichtungen passen ihre Aufnahmezahlen auf Basis des Arbeitgeberfeedbacks an. Dieses Vorgehen soll Qualifikationslücken verringern und Studierende besser auf den Arbeitsmarkt vorbereiten.






