02 April 2026, 12:43

Russland verschärft Krypto-Regeln: Meldung ausländischer Wallets wird Pflicht

Altes russisches Regierungsaktienzertifikat mit Text und einem Stempel, wahrscheinlich eine Anleihe.

Russland verschärft Krypto-Regeln: Meldung ausländischer Wallets wird Pflicht

Die russische Regierung hat neue Regeln für Kryptowährungsnutzer vorgeschlagen. Ein Gesetzentwurf, der der Staatsduma vorgelegt wurde, verpflichtet Bürger, ausländische Blockchain-Wallets den Steuerbehörden zu melden. Die Änderungen zielen darauf ab, Kryptotransaktionen bis Mitte 2026 einer strengeren Aufsicht zu unterwerfen.

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Das Gesetz aktualisiert die russischen Währungsvorschriften und baut auf dem bestehenden Gesetz Über digitale Währungen und digitale Rechte auf. Ab dem 1. Juli 2026 müssen alle Einwohner den Föderalen Steuerdienst (FNS) innerhalb eines Monats über die Eröffnung oder Schließung eines Krypto-Wallets in einem ausländischen System informieren. Zudem müssen sie jede über diese Wallets getätigte Transaktion melden.

Derzeit unterliegen ausländische Krypto-Wallets, die von russischen Privatpersonen und Unternehmen genutzt werden, nicht den Devisenkontrollgesetzen. Die neuen Regeln sollen diese Lücke schließen, indem ausländische Krypto-Wallets wie ausländische Bankkonten behandelt werden. Bei der ersten Überweisung auf ein ausländisches Wallet werden russische Vermittler einen Nachweis verlangen, dass der FNS informiert wurde.

Trotz der Meldepflichten bleiben für Bürger die Eröffnung und Nutzung ausländischer Krypto-Wallets weiterhin ohne Einschränkungen möglich.

Das vorgeschlagene Gesetz verschärft die Kontrolle über Kryptowährungstransaktionen, die ausländische Wallets betreffen. Ab Mitte 2026 müssen Einwohner die Meldevorschriften einhalten, damit die Steuerbehörden die Bewegungen von Kryptowerten nachverfolgen können. Die Änderungen angleichen die Regelungen für ausländische Wallets an die bereits für traditionelle Bankkonten geltenden Bestimmungen an.

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