Russland will Getreideexporte bis 2030 auf 17,5 Mrd. Dollar steigern
Russland hat ehrgeizige Ziele für seinen Agrarhandel gesetzt und strebt an, die Getreideexporte bis 2030 auf 17,5 Milliarden US-Dollar auszubauen. Dieser Schritt folgt auf ein Jahr deutlichen Wachstums 2022, als globale Störungen die Nachfrage und die Preise für Grundnahrungsmittel wie Weizen in die Höhe trieben.
Im Jahr 2021 erreichten Russlands Getreideexporte ein Volumen von 16,3 Milliarden US-Dollar. Ein Jahr später stieg das Exportvolumen um 6–7 %, doch nun zielt das Land darauf ab, die Exportmengen mit höheren Umsätzen in Einklang zu bringen. Der Ukraine-Krieg spielte eine zentrale Rolle bei der Umgestaltung der globalen Märkte – gemeinsam lieferten Russland und die Ukraine 2022 rund 29 % der weltweiten Weizenexporte.
Doch Moskaus Pläne gehen über Getreide hinaus. Die Regierung will die gesamten Agrarexporte bis 2030 auf 55,2 Milliarden US-Dollar steigern. Diese Strategie zielt darauf ab, von den steigenden Lebensmittelpreisen und der wachsenden Abhängigkeit von russischen Lieferungen angesichts anhaltender Handelsverschiebungen zu profitieren.
Die neuen Vorgaben bauen auf Russlands jüngsten Erfolgen im globalen Getreidemarkt auf. Sollte das 17,5-Milliarden-Ziel erreicht werden, wäre dies ein stetiger Anstieg gegenüber dem Niveau von 2021. Der umfassendere Plan, bis 2030 Agrarprodukte im Wert von 55,2 Milliarden US-Dollar zu exportieren, würde die Position des Landes als führender Nahrungsmittelexporteur weiter festigen.






