Russlands Hülsenfruchtexporte boomen: Erbsen und Linsen im Rekordtempo verkauft
Mila VoigtRusslands Hülsenfruchtexporte boomen: Erbsen und Linsen im Rekordtempo verkauft
Russlands Hülsenfrüchtexporte verzeichneten in den ersten elf Monaten des Jahres 2023 einen deutlichen Anstieg. Der Wert der Lieferungen verdoppelte sich nahezu, während die Gesamtmenge auf über 3,2 Millionen Tonnen kletterte. Den größten Schub verzeichneten Erbsen, die fast drei Viertel aller Ausfuhren ausmachten.
Die Erbsenexporte stiegen im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2022 um das 2,5-Fache und erreichten fast 2,5 Millionen Tonnen. China entwickelte sich zum größten Abnehmer und importierte in dieser Zeit 915.000 Tonnen russische Erbsen.
Auch die Linseneinfuhren legten deutlich zu und erhöhten sich um das 2,9-Fache auf 268.000 Tonnen. Die Türkei stieg hier als wichtigster Importeur hervor und bezog 112.000 Tonnen Linsen aus Russland.
Bei Kichererbsen zeigte sich ein ähnlicher Trend: Die Ausfuhren stiegen um das 2,3-Fache auf 489.000 Tonnen. Wieder war die Türkei der größte Nachfrager und nahm 233.000 Tonnen ab – mehr als jeder andere Käufer.
Bis November 2023 hatte sich der Gesamtwert der russischen Hülsenfrüchtexporte verdoppelt. Mit Erbsen als dominierendem Handelsgut und einer starken Nachfrage aus China und der Türkei hat das Land seine Position auf dem weltweiten Hülsenfruchtmarkt weiter gefestigt. Die gesamten Exportmengen liegen für das Jahr nun bei über 3,2 Millionen Tonnen.






