Rybakina triumphiert nach Linienstreit im Madrid-Achtelfinale 2026
Elena Rybakina hat sich nach einem hart umkämpften Sieg gegen Qinwen Zheng für das Achtelfinale der Madrid Open 2026 qualifiziert. Die Partie war von einem umstrittenen elektronischen Linienaufruf geprägt, der zu einer kurzen Kontroverse führte. Mit diesem Erfolg bleibt Rybakina in ihren Duellen gegen Zheng ungeschlagen – es war bereits ihr vierter Sieg in Folge.
Die Spannungen entluden sich früh im Match, als Rybakina einen elektronischen Linienentscheid anfocht. Sie bestand darauf, dass der Ball außerhalb aufgeprallt war, doch das System wertete ihn als gültig. Der Stuhlrichter bestätigte die Entscheidung, und Rybakina verlor den Punkt.
Trotz dieses Rückschlags kämpfte sie sich zurück und gewann schließlich mit 4:6, 6:4, 6:3. Damit festigt sie ihre Vorherrschaft über Zheng – sie hat die Chinesin nun auf allen drei Belägen besiegt.
Rybakina war mit Schwung nach Madrid gereist: Erst eine Woche zuvor hatte sie die Stuttgart Open 2026 gewonnen. Im Halbfinale setzte sie sich dort mit 7:5, 6:1 gegen Mirra Andreeva durch, im Finale besiegte sie Karolina Muchová mit demselben Ergebnis.
In Madrid trifft sie nun im Achtelfinale auf Anastasia Potapova.
Der Sieg unterstreicht Rybakinas starke Saisonbilanz. Nach zwei Titeln in Folge in Stuttgart dringt sie nun auch in Madrid weit vor. Gegen Potapova steht für sie die nächste Hürde auf dem Weg zu einem weiteren Turniersieg an.






