Sachsen-Anhalt setzt auf ausländische Fachkräfte gegen den Fachkräftemangel
Mila VoigtSachsen-Anhalt setzt auf ausländische Fachkräfte gegen den Fachkräftemangel
Sachsen-Anhalt verzeichnet starken Anstieg ausländischer Beschäftigung
In Sachsen-Anhalt hat sich die Zahl der ausländischen Arbeitskräfte in den vergangenen zehn Jahren deutlich erhöht. Das Bundesland führt damit in Ostdeutschland bei der Beschäftigung von Fachkräften aus dem Ausland – zwischen 2020 und 2025 stieg ihre Zahl um 43 Prozent. Fast 9 Prozent der Erwerbstätigen im Land kommen mittlerweile aus dem Ausland.
Die Zahl der sozialversicherungspflichtig beschäftigten ausländischen Arbeitnehmer:innen in Sachsen-Anhalt hat sich innerhalb eines Jahrzehnts vervierfacht. Gleichzeitig hat sich der Anteil der Unternehmen, die internationale Fachkräfte einstellen, seit 2015 verdoppelt. Dennoch beschäftigen fast drei Viertel der Betriebe im Land keine Mitarbeiter:innen aus dem Ausland.
Größere Unternehmen stellen dabei deutlich häufiger im Ausland ein. Aktuell beschäftigt jedes vierte Unternehmen in Sachsen-Anhalt internationale Arbeitskräfte. Angesichts des demografischen Wandels wird Zuwanderung für den heimischen Arbeitsmarkt immer wichtiger.
Die Bewältigung des Fachkräftemangels bleibt eine zentrale Herausforderung. Die Integration ausländischer Beschäftigter gilt als Schlüssel, um diese Lücke zu schließen. Die ausländische Belegschaft in Sachsen-Anhalt wächst nicht nur zahlenmäßig, sondern auch in Bezug auf die beteiligten Unternehmen. Dieser Trend zeigt, wie stark das Land auf Zuwanderung angewiesen ist, um den Arbeitsmarkt zu stabilisieren. Ohne eine Fortsetzung dieses Wachstums könnte sich der Fachkräftemangel weiter verschärfen.






