Sara Duterte kämpft um ihr Amt: Amtsenthebungsverfahren droht
Vizepräsidentin Sara Duterte sieht sich einem Amtsenthebungsverfahren gegenüber, nachdem der Justizausschuss des Repräsentantenhauses die Einleitung des Verfahrens am 4. Mai 2026 gebilligt hat. Trotz wachsendem politischem Druck betont sie, sich weiterhin auf ihre Aufgaben zu konzentrieren und entschlossen zu sein, der Öffentlichkeit weiter zu dienen.
Das Amtsenthebungsverfahren gewann an Fahrt, als sich bis zum 7. Mai 2026 mehr als 130 Abgeordnete des Repräsentantenhauses hinter den Antrag stellten. Damit die Anklage an den Senat weitergeleitet wird, müssen mindestens 106 Parlamentarier sie offiziell unterstützen.
Duterte stellt die Beweggründe für das Verfahren infrage und argumentiert, es gehe nicht um echte Rechenschaftspflicht. Sie wies Vorwürfe zurück, Abgeordnete würden den Schritt aus Angst vor Repressalien unterstützen, und bezeichnete solche Andeutungen als haltlos.
In einer öffentlichen Erklärung bekräftigte sie ihren Willen, im Amt zu bleiben, da sie überzeugt ist, als Vizepräsidentin noch Gutes bewirken zu können. Sollte sie abgesetzt werden, versicherte sie, werde sie dennoch andere Wege finden, um den Menschen zu helfen. Zudem stellte sie klar, nie das Präsidentenamt angestrebt zu haben – stattdessen habe sie 2022 für das Amt der Bürgermeisterin kandidiert.
Der Amtsenthebungsantrag wartet nun auf weitere Zustimmung, bevor er an den Senat zur Verhandlung geht. Duterte hat deutlich gemacht, nicht freiwillig zurückzutreten und ihre Arbeit in der aktuellen Position fortzusetzen. Das Ergebnis des Verfahrens wird über ihre politische Zukunft entscheiden.






