19 April 2026, 06:33

Sarah Ferguson verliert Ehrentitel – und steht unter Epsteins Schatten

Eine historische Illustration, die einen Prozess zeigt, an dem Lord Baltimore beteiligt war, mit einem Dokument, das Porträts, Vorhänge und Text zeigt.

Sarah Ferguson verliert Ehrentitel – und steht unter Epsteins Schatten

Sarah Ferguson, die Herzogin von York, gerät wegen ihrer Verbindungen zu Jeffrey Epstein erneut unter Druck. Ein demokratischer Kongressabgeordneter hat ihr einen Brief geschrieben und sie darin aufgefordert, mit den laufenden Ermittlungen gegen den verurteilten Sexualstraftäter zusammenzuarbeiten. Im Rahmen der Untersuchungen werden auch Details über ihren Ex-Mann, Prinz Andrew, und dessen Kontakte zu Epstein abgefragt.

Unterdessen hat der Stadtrat von York beschlossen, Ferguson ihren Ehrentitel zu entziehen, der ihr vor fast 40 Jahren nach ihrer Heirat mit dem Prinzen verliehen worden war.

Ferguson pflegte selbst nach Epsteins Verhaftung eine enge Freundschaft zu ihm. Aus E-Mails geht hervor, dass sie ihn als den "Bruder, den sie nie hatte", bezeichnete. Die Ermittler prüfen sowohl ihre privaten als auch beruflichen Verbindungen zu dem in Verruf geratenen Finanzier.

In dem Schreiben des Abgeordneten wird Ferguson eine Frist von zwei Wochen gesetzt, um zu antworten. Rechtlich ist sie jedoch nicht verpflichtet, in den USA auszusagen. Das Komitee untersucht zudem, was Ferguson über die Beziehung zwischen Prinz Andrew und Epstein wissen könnte.

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In einer separaten Entwicklung stimmte die Führung des Stadtrats von York einstimmig dafür, ihr die Ehrenbürgerschaft der Stadt York zu entziehen. Der Titel war ihr 1987 nach ihrer Hochzeit mit dem Prinzen verliehen worden.

Die Ermittlungen gegen Epsteins Netzwerk dauern an. Ferguson hat auf den Brief noch nicht reagiert – eine Antwort ist jedoch nicht zwingend erforderlich. Die Aberkennung ihres York-Titels markiert eine weitere Distanzierung von ihrem früheren öffentlichen Ansehen.

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