"Saturday Night Live" startet mit scharfer Trump-Satire und politischer Spitzen
Hannah Richter"Saturday Night Live" startet mit scharfer Trump-Satire und politischer Spitzen
"Saturday Night Live" eröffnet mit scharfer politischer Satire
Die dieswöchige Saturday-Night-Live-Eröffnung begann mit einer bissigen politischen Satire. Der Sketch präsentierte James Austin Johnson als Donald Trump, der in seinem unverwechselbaren Stil einen chaotischen Monolog ablieferte. Eine gestrandete Familie an einer Tankstelle bildete den Auftakt, bevor die Szene zu den neuesten Eskapaden des Ex-Präsidenten überleitete.
Die erste Szene zeigte eine Familie, die an einer Tankstelle festsitzt und mit den steigenden Spritpreisen kämpft. Im Anschluss rückte Trump – gespielt von Johnson – in den Mittelpunkt, der in eine wirre, zusammenhangslose Gedankenflut verfiel. Seine unberechenbaren Äußerungen erinnerten an den Ton seiner öffentlichen Auftritte.
Colin Jost mimte den Fox-News-Moderator Pete Hegseth, der mit einem Paar komisch übergroßer Schuhe auftrat. Im Sketch hatte Trump ihm Größe-16-Florsheim-Pantoffeln geschenkt. Hegseth, der bekannte Schmeichler, lobte sie sarkastisch mit den Worten, sie würden "passen wie ein Clownhandschuh" – eine Spitzen gegen Trumps skurrile Geschenke und Hegseths unterwürfige Art.
Der Sketch nahm auch den wiederkehrenden Kinderdarsteller der Show, Marcello Hernandez, aufs Korn. Trump bezeichnete ihn als SNLs "kleinen Chihuahua" – eine Zeile, die die Beleidigung noch unterstrich. Bevor die Eröffnung endete, wurde Harry Styles als Gastgeber des Abends erwähnt und so die politische Satire mit dem Unterhaltungsprogramm verknüpft.
Der Sketch verband aktuelle politische Kommentare mit dem typischen Humor der Show. Indem er Trumps Geschenkegewohnheiten und Hegseths Loyalität auf die Schippe nahm, bot er eine satirische Abrechnung mit jüngsten Schlagzeilen. Die Anspielungen auf Hernandez und Styles fügten dem komödiantischen Ansatz des Abends weitere Ebenen hinzu.