19 April 2026, 08:32

Scharfe Kritik an António Costa: "Verschwunden von der europäischen Bühne"

Alte Karte aus dem 19. Jahrhundert von Europa, die politische Grenzen zeigt, auf Papier gedruckt mit Text oben und unten.

Scharfe Kritik an António Costa: "Verschwunden von der europäischen Bühne"

Iratxe García, Vorsitzende der S&D-Fraktion im Europäischen Parlament, hat den portugiesischen Ministerpräsidenten António Costa für dessen jüngste politische Ausrichtung scharf kritisiert. Zwar würdigte sie einige seiner früheren Positionen, warf ihm jedoch vor, sich aus den europäischen Debatten zurückgezogen zu haben und Spaltung statt Lösungen zu schaffen.

García richtete sich direkt gegen Costas Führungsstil und behauptete, er sei von der "europäischen Bühne verschwunden". Seine Handlungen zielten ihrer Meinung nach eher darauf ab, "Feinde zu schaffen", als reale Herausforderungen anzugehen. Diese Äußerungen fielen im Rahmen einer breiteren Diskussion über politische Strategien innerhalb der EU.

Trotz der deutlichen Kritik erkannte García an, dass Costas frühere Haltungen positiv gewesen seien. Gleichzeitig lobte sie den spanischen Ministerpräsidenten Pedro Sánchez für seinen Umgang mit europäischen Themen. Zugleich warnte sie vor den Gefahren, rechtspopulistische Taktiken zu übernehmen: Wer solche Strategien verfolge, werde oft "von ihnen verschlungen".

Die Aussagen spiegeln die Spannungen innerhalb der sozialistischen Führung Europas über die politische Ausrichtung wider. Während García Sánchez' Vorgehen zustimmend hervorhob, stand sie Costas aktuelle Methode kritisch gegenüber. Ihre Worte deuten auf eine zunehmende Debatte hin, wie sich Mitte-links-Parteien gegen den wachsenden Einfluss der Reichen positionieren sollten.

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